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DAFV / Einheit der Angler in Deutschland

Offene Worte zu Ihrem Wirken im DAFV

19. Juni 2013

Sehr geehrte Frau Präsidentin,
sehr geehrte Präsidiumsmitglieder des DAFV,
geschätzte Kollegen der Regional- und Landesverbände,

als kleiner Regionalverband verfolgen wir die Entwicklungen im DAFV mit Interesse und Nachhaltigkeit.

Die Anfeindungen und Mißstimmungen in der vergangen Zeit nehmen wir mit großem Bedauern zur Kenntnis.

Persönlich finde ich es mehr als traurig, dass einige von Ihnen scheinbar davon ausgegangen sind, dass die Mißstände in der öffentlichen Wahrnehmung der Angelfischerei innerhalb so kurzer Zeit seit der Verschmelzung der Verbände DAV und VDSF, zu beseitigen wären.

Was die beiden Vorgängerverbände und die gesamten Angelfischer als deren Mitglieder und Förderer über Jahrzehnte versäumt haben, kann schlichtweg in einer so kurzen Zeit nicht geheilt werden. Dass darüber hinaus auch noch die Rückendeckung des neuen Dachverbandes durch einzelne Mitgliedsverbände verweigert, unterlaufen und blockiert wird - egal ob dies durch Austritt, Beitragseinbehalte oder andere Maßnahmen geschieht - ist mehr als peinlich und spricht leider mal wieder für den mangelnden Zusammenhalt der Angelfischerei, was die vorangegangene Fusion eigentlich gerade nicht bewirken sollte.

Wenn sich alle Besserwisser mal an die eigene Nase fassen und sich fragen was Sie selbst für die positive Wahrnehmung der Angelfischerei in den vergangenen Jahren getan haben, werden diese doch hoffentlich feststellen, dass man alleine gar nichts erreicht hat. Wenn dann nur im Verbund oder durch die Unterstützung anderer.

Dass alle an der Fusion beteiligten Verbände und Förderer bereits zum damaligen Zeitpunkt wussten, dass die vertraglichen Vereinbarungen im Verschmelzungsvertrag und die entsprechenden Besitzstandswahrungen einzuhalten sind, muss ich an dieser Stelle eigentlich nicht betonen - umso mehr verwundert es einen zu lesen, wie einige unter Ihnen diesen Sachverhalt zu ignorieren scheinen. Das eingefahrene Strukturen nur langsam angepasst werden können, dürfte auch jedem unter Ihnen bekannt sein.

Die Rückstrittsforderungen an die Präsidentin sind nicht nur unverschämt sondern auch anmaßend und sachverfehlt.

Die bisherige Arbeit des neuen Präsidiums ist nach unserer Auffassung bisher zielgerichtet und sicherlich auch mit Plan und Nachhaltigkeit angelegt. Das in einem so großen Puzzle, das es zu bewältigen gibt,  ein Teil nach dem anderen hinzugefügt werden muss, um zum Zeitpunkt X ein Gesamtbild präsentieren zu können, haben manche wohl vergessen. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und es nicht davon auszugehen, dass die Angelfischerei zu irgendeinem Zeitpunkt genauso wichtig und nachhhaltig wahrgenommen wird, wie der Tier- und Naturschutz. Darüber sollten wir uns klar werden.

Es gilt die Angelfischerei auf nationaler und internationaler Ebene als Bestandteil des Natur- und Artenschutzes zu etablieren und hierfür scheint uns die amtierende Präsidentin die richtige Person zu sein.

Wer der Präsidentin die Ermangelung einer hervorragenden Sachkenntnis unterstellt, sollte sich überlegen, ob dies die gewünschte Aufgabe der Präsidentin ist! Für was werden dann entsprechende Fachkräfte beschäftigt und sind qualifizierte Präsidiumsmitglieder vorhanden, wenn Sie die Präsidentin nicht entsprechend in Fachfragen unterstützen.

Ferner möchte ich einen der vorangegangen Kritiker und Mailverfasser sehen, der in seinem Amt als Präsident ALLES weis und nicht auf die Unterstützung seiner Präsidiumskollegen angewiesen ist.

Es ist ein Trauerspiel und ein Armutszeugnis der Angelfischerei, wenn man sich gegenseitig anfeindet, trangsaliert und Entwicklungen blockiert, solange wir parallel mit Anzeigen von PETA und anderen militanten und falsch gelebten Naturschutzgruppierungen belastet werden.

Ich kann allen Verbänden nur wärmstens empfehlen, dem DAFV als unseren nationalen Dachverband, endlich den nötigen Rückhalt und die erforderliche Unterstützung zukommen zu lassen. Ein Scheitern wäre nur wieder Futter für alle Gegner der Angelfischerei.

Kritik und Verbesserungsvorschläge sind sicherlich nicht verboten, sondern auf fachlicher Ebene auch erwünscht - gleiches wünsche ich mir von meinen Mitgliedern auch - aber ohne entsprechende Unterstützung und Förderung kann man sich die Kritik auch sparen.

Ich hoffe einige von Ihnen überdenken ihre Einstellung hierzu nochmals!

Letztendlich gilt noch anzumerken, dass ich ein leidenschaftlicher Angler bin - wie alle Mitglieder meines Verbandes. Wenn man die Foren der Angelfischerei im Internet und auch andere Medien verfolgt - bleibt es einem leider nicht erspart über die eine oder andere Berichterstattung - selbst als leidenschaftlicher Angler - skeptisch nachzudenken. Futter für die Gegner der Angelfischerei gibt es da reichlich.

Es wäre für uns alle wohl vielmehr an der Zeit, auf unsere eigene Zunft einzuwirken als uns gegenseitig zu blockieren.

Mit freundlichen Fischergrüßen
Jürgen Hauck / Präsident
Badischer Sportfischerverband e.V.
Feldstraße 130, 68259 Mannheim


Über 800.000 Anglerinnen und Angler haben jetzt einen einheitlichen Deutschen Angelfischerverband e.V.

19. Juni 2013

Deutscher Angelfischerverband e.V. in Berlin eingetragen: Erste Beratung des neuen Präsidiums.

 

 

 

Sehr geehrte Mitglieder,
liebe Angelfreundinnen
und Angelfreunde,

nun ist es auch amtlich: Der Deutsche Angelfischerverband e.V. (DAFV) mit Sitz in Berlin wurde nach der Verschmelzung des Verbandes Deutscher Sportfischer (VDSF) und des Deutschen Anglerverbandes (DAV) am 19. Juni 13 beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen. Sie erinnern sich sicher, dass bis dahin viele Klippen und Hürden zu überwinden waren. Am 1. September 2009 kamen die Mitglieder der Kommission „Zusammenführung der Anglerverbände DAV und VDSF zu einem bundesweit einheitlichen Anglerverband in Deutschland“ in Halle an der Saale zu ihrer ersten Beratung zusammen.

Über vier Jahre wurde anschließend über den Zusammenschluss verhandelt, diskutiert und auch gestritten. Den Regeln der Demokratie folgend waren alle organisierten Anglerinnen und Angler dazu aufgerufen von ihrem Recht zur Mitbestimmung Gebrauch zu machen und ihre Vorstellungen zum Verschmelzungsvertrag einzubringen. Es gab, das wollen wir nicht verschweigen, auch kritische Stimmen gegen eine Fusion der beiden Verbände VDSF und DAV. Doch die überwältigende Mehrheit der Landesverbände hat sich eindeutig zum Zusammenschluss beider Verbände auf einer fairen Basis bekannt und damit die Chance wahr genommen eine Stärkung der organisierten Anglerschaft in Deutschland zu ermöglichen.

Die Verschmelzung trägt der gesellschaftlichen Entwicklung im vereinten Deutschland Rechnung und hilft, das Leistungsangebot für die Mitglieder zu verbessern. Der DAFV wird als anerkannter Naturschutzverband auf der Grundlage einer von VDSF und DAV gemeinsam erarbeiteten Satzung arbeiten. Als Dachverband vertritt der DAFV nun die Interessen von etwa 800.000 Anglerinnen und Anglern in seinen Mitgliedsorganisationen. Gemeinsam wollen wir eine starke Interessenvertretung der deutschen Anglerschaft gegenüber der Politik, den Behörden in Deutschland und in der Europäischen Union organisieren.

Mit Beginn der Amtszeit des neuen Präsidiums fand am 29. Juni die erste Sitzung des Gremiums in Räumen des Deutschen Bundestags in Berlin statt. Einer der Schwerpunkte war die grundsätzliche Zuordnung der Aufgabengebiete des neuen geschäftsführenden Präsidiums. Demnach ist die Präsidentin zuständig für die Bereiche Kontakt zu nationalen und internationalen Gesetz- und Verordnungsgebern und Behörden, Öffentlichkeitsarbeit und das Ressort Personal und Verwaltung. Vizepräsident Björn Bauersfeld erhält den großen Bereich Finanzen. Vizepräsident Bernhard Pieper ist für die Bereiche Angeln/ Fischen, sowie die Koordination der Aktivitäten der Mitglieder zuständig. Die Bereiche Natur- und Umweltschutz, Forschung und Wissenschaft obliegen künftig Vizepräsident Dr. Thomas Meinelt. Vizepräsident Kurt Klamet ist für die Bereiche Jugend und Castingsport zuständig. Die Bereiche Aus- und Fortbildung werden themenbezogen jedem einzelnen Mitglied des geschäftsführenden Präsidiums zugeordnet. Die Zus ammenarbeit mit internationalen Verbänden und Bundesverbänden soll ebenfalls fachbezogen, vor allem aber durch die Präsidentin, erfolgen.

Die acht Fachreferate werden geführt von: Dr. Rainer Berg (Gewässerfragen), Friedrich Emonts (Angeln/Fischen für Menschen mit Behinderung), Werner Landau (Meeresfischen/-angeln), Steffen Quinger (Süßwasserfischen/-angeln), Mario Raddatz (Jugend), Dr. Jens Salva (Natur-, Umwelt- und Tierschutz), Thomas Struppe (Öffentlichkeitsarbeit) und Uwe Tempel (Castingsport). Dem Präsidium gehört beratend die Justitiarin Gabriele Kiera an.

Ebenso stand das wichtige Thema Finanzen im Blickpunkt unseres Zusammenkommens. Die Erörterung der aktuellen Zahlen zeigte, dass die Haushaltssituation schwierig ist und gemeinsam Einsparpotenziale gesucht werden müssen. Dafür brauchen wir eine Haushaltsstruktur, die die finanziellen Leistungen den aus der Satzung sich ergebenden Aufgaben und Zielen gegenüberstellt. Innerhalb dieses Monats ist deshalb ein Zusammentreffen aller für die Finanzen zuständiger in der Geschäftsstelle in Offenbach geplant. Wir wollen nach dieser Vorgabe einen aktuellen Finanzplan zu erarbeiten und den Haushalt für das kommende Jahr auf den Weg zu bringen. Weiter auf der Agenda waren wichtige Themen wie zum Beispiel das Leitbild und die inhaltliche Ausrichtung des DAFV, der zukünftige Auftritt des DAFV in der Öffentlichkeit (Pressearbeit, Publikationen und Internet), die Mitgliedschaften in nationalen und internationalen Organisationen sowie das neue Verbandslogo.

Für den 14. September 2013 ist eine Verbandsausschusssitzung geplant, bei der die relevanten Themen der Präsidiumssitzung auf der Tagesordnung stehen und diskutiert werden müssen, denn der DAFV ist nicht die Sache einiger weniger sondern er ist die Sache aller, die sich für die organisierte Angelfischerei einsetzen. Deshalb bitte ich Sie, uns auf unserem Weg zu begleiten, die sich bietenden Chancen zu nutzen und uns bei anstehenden Problemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Mit einem herzlichen „Petri Heil!“

Dr. Christel Happach-Kasan MdB
Präsidentin des Deutschen Angelfischerverbandes e.V.

Eintragung des Deutschen Angelfischerverbandes e.V. (DAFV) beim Amtsgericht Charlottenburg

19. Juni 2013

Der Eintragungsnachricht des Amtsgerichts Charlottenburg liegt nunmehr dem DAFV vor.

Damit sind die letzten, noch ausstehenden Eintragungen erfolgt:

  • Der Verein führt den Namen „Deutscher Angelfischerband e.V.“.
  • Der Sitz des Vereins ist nunmehr Berlin; er ist im Vereinsregister unter der VR-Nr. 32480 B eingetragen.
  • Der gesamte Vorstand ist antragsgemäß eingetragen worden.
  • Die Satzung des Vereins ist vollständig neu gefasst.
  • Die vorstehenden Eintragungen sind am 19. Juni 2013 erfolgt und damit wirksam geworden. (Auszüge aus dem notariellen Schreiben vom 24. Juni 2010)

Mit den im Verschmelzungsvertrag genannten Rechtsfolgen, insbesondere dem Erlöschen des DAV und dem Übergang der Mitgliedschaften auf den DAFV ist die Verschmelzung nunmehr auch juristisch wirksam geworden (vgl. § 20 Umwandlungsgesetz).

Das neue Präsidium ist jetzt rechtskräftig im Amt.

Landesanglerverband Thüringen Verband der Fischwaid und zum Schutz der Gewässer und Natur e.V.
Mitglied im Deutschen Anglerverband e.V. (DAV)

19. Januar 2013

Entsprechend der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen des Landesanglerverbandes Thüringen e.V. (LAVT) vom 12. März 2011, 14. April 2012 und 19. Januar 2013 hat der LAVT den Antrag auf Aufnahme in den DAV gestellt. Dieser wurde Seitens des Präsidenten des DAV, Herrn Günther Markstein, und vom Präsidium des DAV gern entsprochen.

Der Landesanglerverband Thüringen e.V. ist, entsprechend seiner Beschlüsse, nunmehr seit dem 28. Februar 2013 Mitglied im Deutschen Anglerverband e.V.. Der LAVT erwarb sich damit gleichzeitig das Recht, an der Jahreshauptversammlung des DAV am 09. März 2013 teilzunehmen und für die Fusion von VDSF und DAV bzw. für die Umsetzung des Verschmelzungsvertrages zu stimmen.

Der LAVT ist aktuell mit seinen 227 Vereinen nicht nur flächendeckend in Thüringen präsent, sondern auch der mitgliederstärkste DAV – Anglerverband im Freistaat. Seine Mitgliedschaft im VDSF hatte der LAVT, welcher sich seit mehreren Jahren intensiv für die Einheit der deutschen Anglerschaft in der 12-er Kommission des VDSF/DAV und in der Initiativgruppe pro einheitlicher Anglerverband in Deutschland engagierte, aus bekannten Gründen, zum 31.12.2012 gekündigt.

Mit dem Beitritt in den DAV kehrt der LAVT zu seinen historischen Wurzeln zurück und bekennt sich gleichzeitig für den Zusammenschluss von VDSF und DAV zum Deutschen Angelfischerverband e.V.

Der Beschlussantrag 1 vom 19. Januar 2013 lautete wie folgt:

Die Mitglieder des Landesanglerverbandes Thüringen e.V. (LAVT) befürworten, dass der LAVT den zur Jahreshauptversammlung am 14. April 2012 beschlossenen Beitritt des LAVT zum DAV – Bundesverband vorerst bis zur Abstimmung des VDSF Bundesverbandes am 15. Februar 2013 aussetzt. Sollten die Delegierten des VDSF einer Fusion von DAV und VDSF zustimmen, stellt der LAVT spätestens bis zum 28. Februar 2013 den Antrag auf Aufnahme in den DAV.

Dietrich Roese - Präsident LAVT
André Pleikies - Hauptgeschäftsführer LAVT

Treffen der Bundes- und Landesverbände des DAV und VDSF in Papenburg

29. August 2012

Am 29. August trafen sich, während des Deutschen Fischereitages 2012, die Bundes- und Landesverbände des DAV und VDSF in Papenburg, um über die Zukunft der Angelfischerei in Deutschland zu beraten.

Das zentrale Thema war zum wiederholten Male die Verschmelzung beider Bundesverbände (VDSF und DAV) zu einem gemeinsamen Verband – dem Deutschen Angel Fischer Verband (DAFV).

Seit dem Fischereitag in Saarbrücken 2008 sind sich die große Mehrzahl der Anglerverbände darüber im Klaren, dass es endlich an der Zeit ist, die deutsche Anglerschaft in einem großen Verband zu vereinen. In den vergangenen Jahren setzte sich immer mehr die Überzeugung durch, dass uns eine Zersplitterung schadet und die Einheit in der Deutschen Angelfischerei auch organisatorisch sinnvoll ist.

Im sachlichen, aber auch teilweise sehr emotional geführtem Dialog konnten anstehende Probleme und Unklarheiten weitestgehend beseitigt werden.

Im Ergebnis bekannten sich die Delegierten beider Verbände einmütig zur Einheit der Angler Deutschlands. Es herrschte Übereinkunft, dass es zur Vereinigung beider Verbände noch im Jahre 2012 keine vernünftige Alternative gibt.

Die zentralen Punkte auf dem Weg zur Einheit der Deutschen Angelfischerei sind geklärt. Eventuell noch bestehende Befindlichkeiten und verschiedene Auffassungen zu einigen Punkten darf kein Hinderungsgrund zur Einheit darstellen.

Auch die Vertreter unserer beiden Thüringer Verbände (AFVOT und LAVT), die sich zum 01.01.2013 zu einem einheitlichen Verband vereinigen werden, legten ihren Standpunkt dar und nutzten die Gelegenheit, den anwesenden Verbänden unseren Weg zur Einheit der Thüringer Angler vorzustellen.

Erstaunt vernahmen die Delegierten der Verbände, wie unkompliziert sich der Vereinigungsprozess gestalten kann, wenn alle Beteiligten den Willen dazu haben und sich aktiv daran beteiligen. Die Vereinigung von AFVOT und LAVT wurde von den Delegierten sehr begrüßt. In Gesprächen am Rande des Fischereitages haben uns viele Landesverbände dazu gratuliert und uns viel Erfolg für unseren gemeinsamen Weg gewünscht.

Die Anwesenden waren sich darüber einig, dass die Vereinigung am 17. November 2012 zu vollziehen ist. Auch kann es der Wunschkandidatin, Frau Dr. Happach - Kasan, nicht zugemutet werden, noch ein weiteres Jahr bis zum Vollzug der Vereinigung zu warten. Eine Verschiebung der Vereinigung wird und darf es nicht geben.

Die Vertreter der Landesverbände forderten die Präsidien der beiden Bundesverbände nachdrücklich auf, endlich alles zu unternehmen, um am 17. November in Berlin die Bildung eines einheitlichen Deutschen Angelfischerverbandes ab dem 01.01.2013 zu beschließen.

Zum Abschluss der Beratungen wurde sich auf eine gemeinsame Presseerklärung von VDSF und DAV zur Vereinigung der organisierten Angler verständigt.

Karl Heinz Bergner
Geschäftsführer AFVOT

Erklärung der erweiterten Initiativgruppe „Pro DAFV“ zum Schreiben vom 16. Mai 12 über eine außerordentliche Präsidiumssitzung des VDSF

16. Mai 2012

Die gemeinsame Erklärung zur Vereinigung der Angelfischer aus der Beratung am 14. Mai 2012 in München sagt bekanntlich eindeutig aus, dass alle Landesverbände gebeten werden, sich bis zum 29. Juni 2012 zum Inhalt dieses Papiers zu positionieren.

Sehr geehrte Mitglieder des Präsidiums,

die erweiterte Initiativgruppe „Pro DAFV“ begrüßt außerordentlich die Feststellung des VDSF-Präsidiums auf der außerordentlichen Sitzung am 15.05.2012 in Göttingen, „dass im VDSF einhellig der Wunsch zu einer Vereinigung der organisierten deutschen Anglerschaft besteht und dass Bestrebungen jeglicher Art auf weitere Zersplitterung der Kraft der deutschen organisierten Anglerschaft den Interessen der Mitglieder zuwider laufen“. Wir gehen jedoch davon aus, dass selbst die Hinweise auf noch anstehende Probleme und fehlende Unterlagen kein akzeptabler Grund sind, den Aufschub der Fusion um ein weiteres Jahr auf 2013 zu rechtfertigen. Die Initiativgruppe „Pro DAFV“ lud neben den DAV-Landesverbänden Sachsen und Sachsen-Anhalt alle VDSF-Landesverbände am 14.05.2012 nach München ein, die bei der Verbandsausschusssitzung am 17.04.2012 in Göttingen für eine Fusion noch im Jahr 2012 bzw. für eine Fusion mit zeitlichem Aufschub gestimmt haben. Auf der Tagesordnung für diese Veranstaltung standen eine Abstimmung zum Zeitplan für die Fusion und eine Behandlung des Verschmelzungsvertrages, nicht die „Umstimmung von unentschlossenen Landesverbänden“. Das Treffen war somit eine Arbeitsberatung, an der natürlich aufgrund der kurzfristigen Einladung nicht alle geladenen Verbände teilnehmen konnten. Die gemeinsame Erklärung zur Vereinigung der Angelfischer aus der Beratung am 14. Mai 2012 in München sagt bekanntlich eindeutig aus, dass alle Landesverbände gebeten werden, sich bis zum 29. Juni 2012 zum Inhalt dieses Papiers zu positionieren. Erst im Ergebnis dessen kann eine Aussage getroffen werden, ob es zu einer Fusion zwischen DAV und VDSF im Jahr 2012 die erforderliche Mehrheit im VDSF gibt. Die Ergebnisse auf unseren Appell werden wir selbstverständlich für die angekündigte Arbeitstagung der Landesverbände des VDSF zur Verfügung stellen.

Die Präsidenten und Vorsitzenden:

LAV Brandenburg
gez. E. Weichenhan, Präsident
LAV Mecklenburg-Vorpommern
gez. Prof. K.-H. Brillowski, Präsident
LFV Westfalen und Lippe
gez. H. Kröber, Vorsitzender
LFV Bayern
gez. M. Braun, Präsident
LV Sächsischer Angler
gez. F. Richter, Präsident
Thüringer LAFV
gez. D. Roese, Präsident
Verband Hessischer Fischer
gez. R. Nentwig; Präsident
 

Interview mit dem Präsidenten des Deutschen Fischereiverbandes Herrn Holger Ortel

2011

Interview der Redaktion „Der Märkische Angler“ mit dem Präsidenten des Deutschen Fischereiverbandes Holger Ortel zum Zusammenschluss des DAV und des VDSF zu einem gemeinsamen großen Angelfischereiverband.

Frage: Herr Ortel, sind Sie über den gegenwärtigen Stand der Verhandlungen zwischen dem DAV und dem VDSF informiert?

Antwort: Ja natürlich, beide Verbände sind Mitglied im Deutschen Fischereiverband und leisten hier eine hervorragende Arbeit. Nicht nur ich als Präsident, sondern alle Mitglieder des Verbandes verfolgen mit großem Interesse die Bemühungen, einen gemeinsamen großen deutschen Angelfischereiverband zu gründen.

Frage: Sind Sie zufrieden mit den Ergebnissen der bisherigen Verhandlungen?

Antwort: Es geht nicht darum ob ich zufrieden bin. Es geht darum, ob VDSF und DAV mit den Ergebnissen zufrieden sind. Ich hatte die Möglichkeit an dem Treffen der Landesverbände von VDSF und DAV anlässlich der Deutschen Fischereitage in Saarbrücken, Bremerhaven und München teilzunehmen. Dort hat sich eine überwältigende Mehrheit der Vertreter der anwesenden Landesverbände für das Zusammengehen der Verbände bis Anfang des Jahres 2012 ausgesprochen. Die durch den DAV und VDSF eingesetzte Verhandlungskommission (12er- Kommission) hat intensiv gearbeitet und gut durchdachte Entwürfe einer Satzung sowie eines Verschmelzungsvertrages und Positionen einer inhaltlichen Ausrichtung eines gemeinsamen Verbandes vorgelegt. Danach geriet der Prozess ins Stocken. Die anschließende Diskussion war sehr emotional und hat dem Prozeß des aufeinander Zugehens einen Teil seiner positiven Dynamik genommen. Ich betrachte das daraus resultierende Aussetzen der Verhandlungen als Denkphase, die alle Seiten nutzen sollten, sich zu beraten, neu zu motivieren, um baldmöglichst an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Frage: Halten Sie einen gemeinsamen Verband für so wichtig, beide Verbände machen sich doch auch so für die Durchsetzung von Angelinteressen mit Erfolg stark?

Antwort: Es stimmt, beide Verbände nutzen ihre Möglichkeiten sich einzubringen in die gesellschaftlichen Entscheidungsprozesse, die mittelbare und unmittelbare Auswirkungen auf die Angelfischerei in Deutschland haben. Und gerade hier liegen die Reserven. Die Strukturen beider Verbände verfügen über einen immensen fischereilichen und naturschutzfachlichen Sachverstand. Nicht wenige Themen, die für die Angelfischerei von entscheidender Bedeutung sind, werden durch die Verbände parallel bearbeitet.

Ich möchte dazu einige Beispiele geben:
- die Bemühungen, vom Aussterben bedrohte Fischarten wieder anzusiedeln,
- der Einsatz für die Verbesserung der Durchgängigkeit der Fließgewässer,
- die Fragen des Managements von fischfressenden Tierarten
- und nicht zuletzt die Aufgabe, einer breiten Öffentlichkeit immer wieder deutlich zu machen, dass die ordnungsgemäße Ausübung der Angelfischerei eine sinnvolle, soziale, in die Natur eingebundene Betätigung von erheblicher volkswirtschaftlicher Bedeutung ist.

Diese Kräfte in einem Verband zu konzentrieren, heißt nicht nur sie zu addieren, sondern sie durch die Synergieeffekte zu potenzieren. In einer Vereinigung sehe ich enormes Potenzial. Wenn man Strukturen in einem Verband zusammenführt, werden natürlich auch finanzielle Mittel frei. Das ist allerdings keine kurzfristige Angelegenheit die sofort mit der Vereinigung angegangen werden muss. Die Frage der Struktur eines zukünftigen Verbandes muss nicht sofort gelöst werden.

Und noch was: Die heutige Zeit ist oftmals geprägt von Konfliktfeldern des Naturschutzes und des Naturnutzens. Das Wirken der Angelfischer ist für mich ein Beispiel, wie eine Interessengruppe die in der Natur wirkt, den Gedanken der Naturnutzung und des Naturschutzes verinnerlicht hat und ihn umsetzt. Ein großer Verband mit ca. 850.000 Mitgliedern ist in der Lage denjenigen, die der Meinung sind Natur schützen zu müssen, indem man die Menschen aussperrt - ihnen das Naturerlebnis entzieht - entscheidende Argumente entgegenzusetzen. Im Prozess der gesellschaftlichen Abwägung unterschiedlicher Interessenlagen kann ein gemeinsamer großer Deutscher Angelfischerverband für sich eine weitaus bessere Ausgangsposition als eine geteilte Anglerschaft geltend machen.

Fortsetzung der Beratung der 12er-Kommission des DAV-VDSF

3. November 2009

Am 3. November 2009 setzte die 12er-Kommission des DAV – VDSF ihre Beratungen zur Vorbereitung des Zusammengehens der beiden großen Anglerverbände in Münster fort.

Die Gespräche fanden in den Geschäftsräumen des Fischereiverbandes Nordrhein – Westfalen e.V. in Münster statt. Präsident Dr. Ernst Heddergott war ein hervorragender Gastgeber und stellte uns seinen Verband sowie die neue Geschäftsstelle vor. Über die geschmackvolle Einrichtung und Größe sowie personelle und technische Ausstattung der Geschäftsstelle waren alle sichtlich beeindruckt. So arbeiten im Verband hauptamtlich mehrere promovierte Fischereiexperten und Biologen sowie Sachbearbeiter und Verwaltungskräfte. Selbst ein eigenes Labor und mehrere Wirtschaftsräume mit umfangreicher Fischereitechnik gibt es im Haus. Wir Thüringer können unseren Angelfreunden in Nordrhein – Westfalen dazu nur gratulieren. Denn Ihr Verband hat moderne Personalstrukturen geschaffen, welche auch in der Lage sind, sich nicht nur den aktuellen, sondern auch den zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen in der Angelfischerei erfolgreich zu stellen. Von solchen modernen Personalstrukturen in der Angelfischerei sind wir in Thüringen leider noch weit entfernt. Solange die drei Thüringer Anglerverbände nicht enger zusammenrücken, wird sich daran auch zukünftig nicht wirklich etwas ändern.

Unter der Versammlungsleitung von Andreas Koppetzki, Geschäftsführer des Landesanglerverbandes Brandenburg e.V., wurde zuerst das Protokoll von Halle abgearbeitet.

Dabei ging es unter anderem um Fragen einer gemeinsamen Satzung und Aspekte der Erleichterung der Angelfischerei sowie des Kinder- und Jugendangelns.

Nachfolgend wurde sich über wichtige Themen wie das Gemeinschaftsfischen, die Mitgliedschaft in allen Förderationen der CIPS, den Inhalt einer gemeinsamen Satzung, über die Höhe des Beitrages, die Vorbereitung eines Verschmelzungsvertrages, Erhalt des Status eines anerkannten Naturschutz- und Umweltverbandes sowie den neuen Verbandsnamen (der Vorschlag aus Thüringen wurde von allen favorisiert) verständigt. Über Einzelheiten wurde Stillschweigen vereinbart, da abschließend nur die Präsidien beider Verbände über die durch die 12er – Kommission erarbeiteten Vorlagen zu entscheiden haben.

Doch soviel darf gesagt sein, mit den Ergebnissen aus der Beratung der 12er – Kommission in Münster sind sich beide Verbände wieder einen großen Schritt näher gekommen. Die Gespräche fanden, wie schon in Halle, in einer wirklich sachlichen, konstruktiven, vertrauensvollen, ja freundschaftlichen Atmosphäre statt. Zu allen Themenbereichen, selbst zu denen, welche im Vorfeld als etwaige Stolpersteine galten, wurde durch die Kommissionsmitglieder Einvernehmen erzielt.

Am 3.und 4. Februar 2010 findet in Potsdam schon die nächste Beratung der 12er – Kommission statt, welche sich selbst einen engen, aber realistischen Zeitrahmen gesetzt hat. Die Fusionierung des VDSF und DAV zu einem einheitlichen deutschen Anglerverband bis zum Jahr 2011 ist weiterhin das angestrebte, realistische Ziel.

André Pleikies
Geschäftsführer

Deutscher Fischereitag in Bremerhaven

30.Juni bis 02.Juli 2009

Zu dieser wichtigsten Fachtagung der deutschen Berufs- und Angelfischerei trafen sich am Mittwoch, den 1. Juli 2009, im Kongresszentrum des Atlantic Hotels Sail City die Präsidenten und Geschäftsführer der VDSF/DAV Regional- und Landesanglerverbände aus ganz Deutschland.

Diese Tagung war die Fortsetzung der ersten gemeinsamen Beratung zum Fischereitag im vergangenen Jahr in Saarbrücken und der Wismarer Gespräche der Verbände der neuen Bundesländer. Dabei ging es um das für die Deutsche Angelfischerei und ihre weitere stabile Entwicklung wichtigste Thema, den Zusammenschluss des VDSF- und DAV Bundesverbandes zu einem gemeinsamen Dachverband.

Als erster Redner wünschte Holger Ortel, Präsident des Deutschen Fischereiverbandes, den Teilnehmern für diese so wichtige Veranstaltung vor allem Erfolg. In seinen Ausführungen fand er deutliche Worte. So stellte er allen Anwesenden zwei Fragen: „Warum leistet sich die Deutsche Anglerschaft mit zwei Bundesverbänden noch immer doppelte Strukturen und wird gegenwärtig wirklich ernsthaft an der Vereinigung der beiden Bundesverbände gearbeitet?

Holger Ortel machte deutlich, dass ihm die positive Entwicklung der deutschen Angelfischerei am Herzen liegt, denn die Angler sind mit über einer Million zahlender Mitglieder das Rückrat des Deutschen Fischereiverbandes. Er äußerte seine Zweifel, ob eine Trennung der Anglerschaft auf Dauer Sinn macht. Aus diesem Grund rief er dazu auf, sich einen möglichst straffen Zeitplan vorzugeben und den angefangenen Weg schon bald erfolgreich zu beenden. Es kann nicht um Eitelkeiten, sondern nur um Verantwortung im Interesse der Sache gehen.

Er bittet alle Beteiligten, einen Gang höher zu schalten, so dass schon zum nächsten Deutschen Fischereitag in einem Jahr in München positive Ergebnisse vorliegen.

In der nachfolgenden Diskussion zogen die Mitglieder des Tagungspräsidiums zuerst ein Resümee über das seit dem Fischereitag in Saarbrücken Erreichte. Danach begann ein sehr lebendiger Gedankenaustausch über die weiteren Schritte eines möglichen Zusammengehens von VDSF und DAV.

Eberhard Weichenhan, Präsident des Landesanglerverbandes Brandenburg e.V. (DAV), führte in seiner Rede aus, dass sich das Ergebnis seit Saarbrücken, trotz vieler Hemmnisse und Probleme, durchaus sehen lassen kann. Er wies darauf hin, dass ein späterer gemeinsamer Dachverband nicht alles richten könne, da die Fischereipolitik in Deutschland vorrangig in den Ländern gemacht wird. Es wäre zu begrüßen, wenn sich mit der Gründung eines einheitlichen Dachverbandes auf Bundesebene auch die Zusammenarbeit zwischen den Verbänden in den Ländern verbessert. Er ist optimistisch, dass die deutsche Anglerschaft in den nächsten Jahren einen gemeinsamen Dachverband gründen wird. Aufgebaute Feindbilder aus der Vergangenheit gilt es abzubauen.

In diesem Zusammenhang dankte er dem langjährigen Präsidenten des VDSF Landesanglerverbandes Mecklenburg – Vorpommern e.V., Angelfreund Karl-Heinz Hennig, für die vertrauensvolle, freundschaftliche Zusammenarbeit, welche beide Verbände seit Jahren verbindet.

Karl-Heinz Hennig gab diesen Dank gern zurück und machte deutlich, dass es nicht viele Punkte gibt, in denen sich DAV und VDSF unterscheiden bzw. die trennend wären. Dies zeigt auch das von Eberhard Weichenhan vorgestellte Eckpunktepapier des DAV zur Zusammenarbeit. Wir alle haben die gleiche Passion und gemeinsame Interessen.

Schon im Jahr 2008 in Lübeck hat der VDSF zu seiner Jahreshauptversammlung einstimmig beschlossen, den Zusammenschluss der beiden Bundesverbände voranzubringen.

Sicherlich gilt es im Vorfeld noch einiges zu klären, wie die Vermögensfragen, die rechtliche Form des Zusammenschlusses oder der Name und Sitz des Verbandes. Karl – Heinz Hennig rief alle Verantwortlichen dazu auf, so gut an der Vereinigung zu arbeiten, dass alle unsere Mitglieder damit einverstanden sind.

Der Präsident des VDSF – Bundesverbandes, Angelfreund Peter Mohnert, sprach sich deutlich für den Zusammenschluss der beiden Bundesverbände aus. Auch er betonte, dass das Eckpunktepapier des DAV zeigt, wie Nahe VDSF und DAV beieinander liegen.

Er betonte, ein wichtiges Ziel eines gemeinsamen Dachverbandes muss es sein, sich dafür einzusetzen, dass das Fischereirecht in den Ländern weiter angeglichen wird und unsinnige Regelungen herausgenommen werden. Auch nehmen die Probleme für die Angelfischerei stetig zu und wir dürfen uns nicht weiter auseinanderdividieren lassen.

Peter Mohnert machte in seinen Ausführungen deutlich, dass er für einen Sitz des gemeinsamen Verbandes in Berlin votiert und er sich als Namen für den neuen Dachverband durchaus auch den Namen Deutscher Anglerverband (DAV) vorstellen kann. Um dies abschließend entscheiden zu können, sind genauere rechtliche Prüfungen notwendig.

Prof. Dr. Werner Steffens informierte die Anwesenden, dass das Präsidium des DAV hinter dem Zusammenschluss der beiden Bundesverbände und der heutigen Diskussion steht. Die Landesverbände sind die tragende Säule dieser Entwicklung. Es wäre wünschenswert, ja sinnvoll, wenn die Verbände in den Ländern ebenfalls stärker aufeinander zugehen.

In der weiteren Diskussion wurden von den Beteiligten immer wieder die überwiegend vorhandenen Gemeinsamkeiten zwischen VDSF und DAV sowie die Notwendigkeit des Zusammenschlusses hervorgehoben. Eine genaue, möglichst überschaubare Zeitschiene, so wie von Herrn Holger Ortel, Präsident des Deutschen Fischereiverbandes, am Anfang empfohlen, lief Gefahr in der sehr offenen, sachlichen Diskussion unterzugehen.

So ergriff der Thüringer Landesangelfischereiverband noch einmal die Initiative und wies auf die Wichtigkeit der Vorgabe eines zeitlichen Rahmens für die Vereinigung beider Verbände hin. Unser Verband beantragte als Zielvorgabe die Vereinigung von VDSF und DAV innerhalb der nächsten beiden Jahre anzustreben. Vom Deutschen Fischereitag muss das Signal an die gesamte Anglerschaft ausgehen, dass beide Bundesverbände ernsthaft und zeitlich überschaubar an der Vereinigung arbeiten.

In der nachfolgenden Diskussion wurde unser Antrag von einer Vielzahl anderer DAV und VDSF – Landesverbände unterstützt und im Ergebnis von allen anwesenden Verbänden einstimmig beschlossen. Eine entsprechende gemeinsame Presseerklärung DAV/ VDSF wurde im Nachgang verabschiedet.

Der Zusammenschluss der beiden Verbände soll durch zwei 6-er Arbeitsgruppen fachlich so gut vorbereitet werden, dass dieser innerhalb der nächsten zwei Jahre realisiert werden kann.

Die Mitglieder der beiden Verhandlungskommissionen wurden von den jeweiligen Leitungsgremien ihrer Bundesverbände berufen.

In Ihren Schlussworten zeigte sich Prof. Dr. Werner Steffens für den DAV und Peter Mohnert für den VDSF freudig überrascht über das positive Ergebnis der Tagung.

Es zeigt, wir müssen einfach mehr miteinander reden und Vorbehalte abbauen. Optimistisch sehen beide dem kommenden Deutschen Fischereitag in München entgegen. Dass die Tagung in München fortgesetzt wird, haben die anwesenden Verbände vorab einstimmig beschlossen.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch dem Versammlungsleiter, Angelfreund Andreas Koppetzki, welcher mit viel Geschick und stets Ruhe ausstrahlend durch diese gelungene Veranstaltung führte.

„Dies war für mich der erste Deutsche Fischereitag, der wirklich nach Fisch gerochen hat. Dieser Fischereitag hat Geschichte geschrieben und ich bin froh, dabei gewesen zu sein.“

Mit diesem super Schlusswort vom Gastgeber der Veranstaltung, vom Präsidenten des Landesverbandes Bremen, Angelfreund Rainer Schiller, wurde die gemeinsame Tagung der DAV- und VDSF Verbände erfolgreich beendet.

Die Mitglieder für den VDSF sind:

  • Hans-Jürgen Hennig Vizepräsident VDSF
  • Axel Pipping Geschäftsführer LAV Mecklenburg-Vorpommern
  • Lothar Nickel Präsident Landesfischereiverband Bayern
  • Uwe Schuller Geschäftsführer VDSF
  • André Pleikies Geschäftsführer Thüringer Landesangelfischerverband
  • Dr. Ernst Heddergott Präsident Landesfischereiverband NRW

Die Mitglieder für den DAV sind:

  • Eberhard Weichenhan Präsident LAV Brandenburg
  • Andreas Kopetzki Hauptgeschäftsführer LAV Brandenburg
  • Friedrich Richter Präsident Landesverband Sachsen
  • Hans Kemp Präsident Landesverband NRW
  • Peter Weineck Präsident Landesverband Sachsen- Anhalt
  • Dr. Thomas Meinelt Mitglied DAV - Präsidium

André Pleikies, Geschäftsführer