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Einheit der Angler in Thüringen

Gemeinsamkeit macht stark! Ein Anglerverband für Thüringen

2014

Nur gemeinsam werden wir es schaffen, das Angeln als soziale und ökologische Komponente in unserer Gesellschaft und im Freistaat Thüringen zu erhalten.

Wie stellt sich die Situation bei uns in Thüringen dar?

In Thüringen gibt es aktuell, nach der Vereinigung des Angelfischereiverbandes Ostthüringen e.V. und dem Landesanglerverband Thüringen e.V. (LAVT) im Jahr 2012 in Meuselwitz, noch zwei Anglerverbände mit insgesamt 21.500 Mitgliedern.

Den Landesanglerverband Thüringen e.V. mit ca. 15.500 Mitgliedern und den Verband für Angeln und Naturschutz Thüringen (VANT) mit ca. 6.000 Mitgliedern.

Erfreulich, dass im Jahr 2012 zwei Thüringer Verbände ihrer Verantwortung für die Thüringer Angelfischerei gerecht wurden und die Notwendigkeit eines einheitlichen Anglerverbandes im Freistaat Thüringen erkannten.

Was eint unsere Verbände?

  • Alle verstehen sich als Dienstleister für ihre Mitglieder.
  • Alle nehmen für sich in Anspruch, Natur-, Umwelt- und Artenschutz zu betreiben.
  • Alle bemühen sich um eine interessante Jugendarbeit.
  • Alle bieten ihren Mitgliedern Aus- und Fortbildungsmaßnahmen an.
  • Alle pflegen das Angeln in der Gemeinschaft.
  • LAVT und VANT verfügen über Gewässerverbünde (unterschiedlich strukturiert) zur Erleichterung des freizügigen und preiswerten Angelns ihrer Mitglieder in Thüringen und darüber hinaus.

Alle haben gemeinsame Probleme: Den Kormoran! Den Schwarzangler! Die kleine Wasserkraft! Die zunehmende Einschränkung des Uferbetretungsrechtes! u.v.m.

Was trennt die Verbände voneinander?

Trennendes finden wir am wenigsten in den Sachthemen und Strukturen der Verbände. Auch die große Mehrzahl der Anglervereine, egal welchem Dachverband sie angehören, haben die Vorteile der Kooperation längst erkannt. Beispiele gut funktionierender und vorurteilsfreier Zusammenarbeit zwischen Vereinen der verschiedenen Verbände zum Vorteil ihrer Mitglieder existieren seit vielen Jahren.

Die Mauern befinden sich vor allem in den Köpfen einiger weniger Verbandsfunktionäre, welche sich im Moment einem einheitlichen Anglerverband in Thüringen verweigern. Wiederkehrender Vertrauensbruch, gezielte Falschinformationen, schädliche Allianzen und unsachliche Angriffe gegen die progressiven Kräfte in der Thüringer Angelfischerei sind dem Einheitsprozess im Moment nicht förderlich.

Wie erreichen wir die Einheit der Thüringer Angler?

Zunächst stellt sich die Frage, wer will diese Einheit wirklich und in welchen Strukturen?

Schon seit seiner Mitgliederversammlung am 21.02.2008 bekennen sich der Landesanglerverband Thüringen e.V. und seine Mitglieder klar zur Fusion der drei Thüringer Anglerverbände zu einem Verband.

Wie ernst der LAVT sein Angebot zur Fusion meint, zeigte auch der damalige Beschluss der Mitgliederversammlung vom 12.03.2011, aus dem VDSF auszutreten (kein einfacher Schritt) und unter dem Dach des DAV die Fusion der Thüringer Anglerverbände anzustreben.

Der LAVT trat in Umsetzung seiner Beschlüsse am 28. Februar 2013 dem Deutschen Anglerverband (DAV) bei und wurde als DAV – Landesverband mit der Vereinigung von VDSF und DAV Mitglied im neuen Bundesverband, dem Deutschen Angelfischerverband e.V.

Dies durfte wohl die letzten Zweifler vom aufrichtigen Bekenntnis des LAVT zur Einheit der Thüringer Angler überzeugt haben. Es sei denn, man wollte dieses positive Signal, ja diese Handreichung bewusst ignorieren. Dies ist dann auch seitens der Funktionäre des VANT geschehen.

Der Angelfischereiverband Ostthüringen e.V. bekannte sich schon seit längerem zu einem einheitlichen Anglerverband in Thüringen, was er bereits im Jahr 2010 mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit dem LAVT und seinen Beschlüssen zur Fusion mit dem LAVT bekräftigte.

Versuche, die Thüringer Verbände unter einem Dach oder in anderer Form zu einigen, hat es seit mehr als 15 Jahren gegeben.

Der letzte, leider nur teilweise erfolgreiche Versuch war die Zusammenarbeit der damals noch drei Anglerverbände und der Verband der Berufsfischer in der Interessengemeinschaft „Thüringer Fischerei“ (IThF).

Diese wurde mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Gründung der „IThF“ durch den damaligen Landwirtschaftsminister Dr. Volker Sklenar und die amtierenden Präsidenten der Verbände am 03.08.2009 gegründet.

In der gemeinsamen Satzung der IThF haben sich damals die Präsidenten aller drei Verbände mit ihrer Unterschrift für die Gründung eines einheitlichen Anglerverbandes in Thüringen bis spätestens Ende 2012 verbindlich ausgesprochen.

Im Ergebnis setzten jedoch nur zwei Anglerverbände die gemeinsame Satzung in diesem Punkt tatsächlich um.

Mit der Fusion von zwei Thüringer Anglerverbänden, des LAVT und AFVOT, Ende 2012 wurde ein erster, wichtiger Schritt auf dem Weg zur Einheit der Thüringer Angler vollzogen.

Es wäre wünschenswert gewesen, wenn sich alle drei Thüringer Anglerverbände an gemeinsamen, Ziel führenden Gesprächen zur Fusion beteiligt hätten. Die Chancen, die dafür die IG „Thüringer Fischerei“ allen drei Anglerverbänden bot, waren groß.

Bei einer Fusion aller drei Thüringer Anglerverbände gibt es keine Verlierer, sondern es kann im Ergebnis nur Gewinner geben. Gewinner wäre die Thüringer Angelfischerei, ja wir alle, die wir uns dem Angeln verbunden fühlen. Wer hier etwas anderes behauptet, ist nicht ehrlich gegenüber seinen Mitgliedern.

Eine wirkliche Alternative zu einem einheitlichen Anglerverband, welcher die Interessen aller Thüringer Angler vertritt, haben wir nicht.

Schaffen wir mit einem einheitlichen Anglerverband die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft der Thüringer Angelfischerei, insbesondere für die zahlreichen Kinder und Jugendlichen in unseren Vereinen, welche ihr schönes Hobby mit viel Liebe und Begeisterung ausüben.

Informationsveranstaltung des TLAV zum aktuellen Stand
des Einigungsprozesses der Angelfischerei in Deutschland / Thüringen

29. Oktober 2011

Beginnend mit den Wismarer Gesprächen der Landesanglerverbände der neuen Bundesländer vor 6 Jahren, dem Deutschen Fischereitag 2008 in Saarbrücken, wo sich zum ersten Mal Vertreter von VDSF / DAV Landesverbänden aus ganz Deutschland gemeinsam über Ansichten und Möglichkeiten der Gründung eines geeinten Anglerverbandes v erständigten, den Beschlüssen unserer Vereine zu den Mitgliederversammlungen des TLAV 2009 bis 2011 zur Einheit der Anglerschaft, den positiven Ergebnissen des Deutschen Fischereitages in Dresden 2011 bis hin zum aktuellen Stand der geplanten Vereinigung von TLAV und AFVOT in Thüringen, waren unsere Mitgliedsvereine stets informiert bzw. direkt in den Entscheidungs- bzw. Gestaltungsprozess eingebunden.

Dem Thüringer Landes-angelfischereiverband e.V. sind die Meinungen und Vorschläge seiner Vereine wichtig. Aus diesem Grund wurde jedem unserer Vereinsvorstände im Vorfeld der Beratung am 29. Oktober 2011 im großen Tagungsraum des Gasthofes „Schloss Hubertus“ in Erfurt der Entwurf des Verschmelzungsvertrages VDSF/DAV und der Satzungsentwurf des einheitlichen Anglerverbandes zur Verfügung gestellt.

Die zahlreiche Teilnahme an der Veranstaltung zeugt vom großen Interesse unserer Vereine am Vereinigungsprozess der Anglerschaft. Als unseren Gast konnten wir den Präsidenten des Angelfischereiverbandes Ostthüringen e.V. (AFVOT), Angelfreund Hans-Ehrhard Schiller, herzlich begrüßen.

Unter Leitung des Präsidenten des TLAV, Angelfreund Dietrich Roese, wurde am Anfang noch einmal der für den Vereinigungsprozess sehr erfolgreiche Deutsche Fischereitag 2011 in Dresden ausgewertet. Die gemeinsame Initiative des Landesfischereiverbandes Bayern e.V., des Landesanglerverbandes Brandenburg und des Thüringer Landesangelfischereiverbandes e.V. (siehe AiT 3/2011) wurde von allen Anwesenden ausdrücklich begrüßt.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellten beide Präsidenten die Entwürfe der gemeinsamen Satzung VDSF/DAV und des Verschmelzungsvertrages vor. Danach fand eine rege Diskussion zu beiden Vorlagen statt. Der Meinungsaustausch mit unseren Vereinen war sehr konstruktiv und beide Präsidenten sicherten zu, die Hinweise und Ergänzungen, soweit möglich, in die weiteren Gespräche zu den Vorlagen einfließen zu lassen. Letztendlich können die Dokumente nur durch die Präsidien bzw. Mitgliederversammlungen von VDSF und DAV beschlossen werden.

Im zweiten Teil der Veranstaltung berichteten die Angelfreunde Dietrich Roese und Hans-Ehrhard Schiller über den aktuellen Stand der Vereinigung von AFVOT und TLAV und beantworteten die Fragen der Vereine. Dabei führten sie aus, dass der Vereinigungsprozess beider Verbände völlig gleichberechtigt, auf gleicher Augenhöhe und in einem konstruktiven, vertrauensvollen, ja freundschaftlichen Miteinander stattfindet. Es ist einfach nicht wahr, wenn der Präsident des Verbandes für Angeln und Naturschutz (VANT), Herr Karol, immer wieder gegenüber seinen Mitgliedern behauptet, man hätte den VANT zum bedingungslosen Beitritt zum TLAV zwingen wollen. Sein Verband hätte im Rahmen der Zusammenarbeit in der Interessengemeinschaft Thüringer Fischerei ebenso die Möglichkeit gehabt, sich aktiv am Einigungsprozess der drei Thüringer Anglerverbände zu beteiligen. Herr Karol zieht jedoch andere, dem Einigungsprozess nicht förderliche Allianzen vor. Viele seiner Aussagen und Behauptungen zum TLAV und zum Einigungsprozess der Thüringer Angelfischerei entsprechen nicht der Wirklichkeit.

Ehrliches Wollen ist sicherlich die wichtigste Voraussetzung auf dem Weg zu einem einheitlichen Anglerverband in Thüringen. Dass dies möglich ist, zeigen die beiden Anglerverbände AFVOT und TLAV.

Des Weiteren wurden die Vereinsvorstände ausführlich über den aktuellen Arbeitsstand der Umsetzung der zu den Mitgliederversammlungen 2011 gefassten Beschlüsse informiert.

Wie schon in der Ausgabe der AiT 2/2011 berichtet, konnten sich beide Präsidien bereits über eine Vielzahl von wichtigen Themen einvernehmlich verständigen. Der erste Entwurf für eine Satzung und eines Verschmelzungsvertrages liegen ebenfalls vor und werden in der nächsten, gemeinsamen Präsidiumssitzung behandelt. Im I. Quartal 2012, zu den jeweiligen Jahreshauptversammlungen beider Verbände, wird der Satzungsentwurf, auf welchen sich die Präsidien dann verständigt haben, zur Diskussion gestellt.

Beide Präsidenten machten noch einmal deutlich, dass der Vereinigung von AFVOT und TLAV zu einem großen Anglerverband nichts im Wege steht und diese im Rahmen einer festlichen Delegiertenversammlung am 20. Oktober 2012 in Meuselwitz stattfinden wird.

Um unsere Vereine weiterhin aktuell zu informieren und direkt in den Einigungsprozess von AFVOT und TLAV einzubinden, sind für 2012 weitere Informationsveranstaltungen geplant. Die entsprechenden Einladungen gehen unseren Vereinen rechtzeitig zu. Die Initiativen des TLAV im Einigungsprozess auf Bundesebene, wie die aktive Mitarbeit in der 12er-Kommission, bei der Erarbeitung eines Satzungsentwurfes und Verschmelzungsvertrages auf Bundesebene sowie das Mitwirken in der Initiativgruppe gemeinsam mit den Landesverbänden aus Bayern und Brandenburg fanden bei den Vereinen unseres Verbandes breite Zustimmung. Auch wenn diese Veranstaltung kein beschließendes Gremium sein kann, so haben sich die anwesenden Vereinsvorstände einstimmig für den Satzungsentwurf des VDSF/ DAV und den Verschmelzungsvertrag ausgesprochen. Dieses klare Votum, für das sich Präsident Dietrich Roese recht herzlich bei den anwesenden Vereinsvorständen bedankte, bestärkt ihn darin, sich weiterhin für die Einheit der Anglerschaft auf Bundes- und Landesebene zu engagieren. Für ihn der einzig richtige und notwendige, wie die Erfahrungen der vergangenen Jahre jedoch zeigen, nicht leichte Weg.

André Pleikies
Geschäftsführer

Arbeitsbesuch des Präsidenten des Deutschen Anglerverbandes beim AFV Schnaudertal e.V.

20. zum 21. Mai 2011

Vom 20. zum 21. Mai 2011 weilten der Präsident des Deutschen Anglerverbandes (DAV), Günter Markstein, gemeinsam mit dem Bundesgeschäftsführer des DAV, Philipp Freudenberg und dem Präsidenten des Angelfischereiverbandes Ostthüringen e.V. Hans – Erhard Schiller, zu einem Arbeitsbesuch beim Angelfischereiverein Schnaudertal e.V. am Waldsee Schnauderhainichen.

Die Gäste informierten sich über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins beim Schutz und der Hege ihrer Gewässer, der Jugendarbeit sowie den umfangreichen Arbeiten, die der Verein beim aktiven Naturschutz leistet. Der Präsident zeigte sich sehr beeindruckt vom vereinseigenen Gelände am Waldsee, das der Verein ja auch dem Angelfischereiverband Ostthüringen e.V. als Jugendund Fortbildungszentrum zur Verfügung stellt.

Ein weiteres Gesprächsthema bildete der Stand der Entwicklung der Beziehungen zwischen den Anglerverbänden in Thüringen. Dabei äußerte der DAV-Präsident sein Unverständnis am starren Festhalten des zweiten DAV-Verbandes in Thüringen, dem Verband für Angeln und Naturschutz (VANT), an längst überholten Positionen, die nach seiner Meinung der Einheit der Angler entgegenstehen. Günter Markstein betonte, der eingeschlagene Weg von AFVOT und TLAV verdiene hohe Anerkennung und sei auch beispielgebend für andere Bundesländer. Es wäre für die Angelfischerei in Thüringen sicher von großem Nutzen, wenn der VANT seine starre, nicht nachvollziehbare Haltung aufgeben würde und sich dem gemeinsamen Weg der beiden anderen Verbände anschließt.

Dieser gemeinsame Weg, so Günter Markstein, sei richtig und wichtig für alle Angler und er sei sich sicher, dass dies auch einen wesentlichen Schritt zur Einheit der Angler in ganz Deutschland darstellt. Die Gespräche, die in einer aufgelockerten und freundschaftlichen Atmosphäre stattfanden, wurden beim gemeinsamen Angeln und am Abend am Lagerfeuer fortgesetzt.

Trotz des Wetterumschwungs blieben auch die anglerischen Erfolge nicht aus und es konnten einige Karpfen auf die Schuppen gelegt werden.

Kalle Bergner, Präsident AFV Schnaudertal e.V.

Unkorrekte Aussagen erschweren den Einigungsprozess in Thüringen

8. März 2011

Als Präsident des Thüringer Landesangelfischereiverbandes e.V. (TLAV) sehe ich mich veranlasst, zu einigen Darstellungen des Verbandes für Angeln und Naturschutz (VANT) im Internet und bei anderen Anlässen Stellung zu nehmen...

1. Schreiben des Präsidenten des VANT an seine Mitgliedsvereine vom 03.08.2011

Zitat: „Unsere Vertreter wurden in den letzten IG-Beratungen nahezu genötigt, dass der VANT bedingungslos, so wie der AFVOT, dem TLAV beitreten solle. Alles andere könne man später regeln.“

 

Wahr ist: Der VANT wurde zu keinem Zeitpunkt genötigt, dem TLAV beizutreten. Auch ist die Aussage falsch, dass der Angelfischereiverband Ostthüringen e.V. (AFVOT) bedingungslos dem TLAV beitreten soll.

Wahr ist: Im Rahmen der Interessengemeinschaft Thüringer Fischerei, gemäß der von allen Verbänden unterschriebenen Satzung, wurde beraten, wie die Einheit der Thüringer Fischerei herbeigeführt werden kann. Im Ergebnis der mehrjährigen Beratungen entschied sich die Mehrheit für die Gründung eines einheitlichen Anglerverbandes unter Einbindung der Berufsfischer.

Das Konstrukt mit einem zusätzlichen Dachverband, was zusätzliche Organisationsstrukturen und Kosten schafft, geht an der Zielstellung der Gründung eines einheitlichen Anglerverbandes vorbei und ist den Mitgliedern auch nicht zu zumuten.

In Thüringen gibt es über 22.000 organisierte Angler. Die Berufsfischer, der AFVOT, der TLAV und die oberste Fischereibehörde halten den gemeinsamen Angelverband unter Einbeziehung der Berufsfischer für den besseren, effektiveren Weg. Der Vorschlag des VANT fand keine Zustimmung.

Unterschiedliche Meinungen sind in einer modernen Gesellschaft gewünscht und führen im Rahmen von sachlichen, konstruktiven Gesprächen in der Regel zu einem Ergebnis. Sicherlich muss man sich diesem Ergebnis nicht anschließen. Dem Präsidium und den Mitgliedern des VANT steht es selbstverständlich frei, wie sie sich entscheiden.

Gemäß Satzung der Interessengemeinschaft Thüringer Fischerei (IThF) war und ist die Schaffung der Einheit der Thüringer Angler das oberste Ziel und sollte bis Ende 2012 erreicht werden. Wird dieses Ziel nicht erreicht, müssen die Mitglieder der IThF gemäß Satzung über deren Fortbestand neu entscheiden.

Der AFVOT und der TLAV haben in Umsetzung der Satzung der IThF und auf Basis von Mitgliederbeschlüssen das Zusammengehen ab 2013 beschlossen. Die geschäftsführenden Präsidien wurden beauftragt, eine gemeinsame Satzung und einen entsprechenden Verschmelzungsvertrag zu erarbeiten. In gemeinsamen Präsidiumssitzungen werden alle Fragen und Probleme in aller Offenheit, gleichberechtigt und in freundschaftlicher Atmosphäre beraten. Dies ist ein zutiefst demokratischer Prozess und kein bedingungsloser Beitritt. Die Mitglieder beider Verbände sind in diesen Prozess, der Ende 2012 abgeschlossen werden soll, eingebunden. Diesen gemeinsamen Weg hätte der VANT in den letzten Jahren jederzeit mit bestreiten, ja mit gestalten können.

 

Zitate aus der Tischvorlage zu den Schwerpunkten der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VANT am 12.11.2011 in Oberpörlitz

Zitat: „Ultimative Forderungen entgegen unseren Vorschlägen im Brief an den Minister, dass wir an diesem Tag unterschreiben sollten, dass die Interessengemeinschaft Thüringer Fischerei in den bestehenden Strukturen, die vorgeschlagenen Strukturen ausfüllen kann. Dazu fehlen Ihr aber die rechtlichen Legitimationen (keine Satzung u.w. ).“

 

Wahr ist: Die Interessengemeinschaft der Thüringer Angler und Fischer hat eine Satzung, die von allen vier Präsidenten unter Mitwirkung vom ehemaligen Minister Dr. Volker Sklenar unterschrieben wurde und die bis Ende 2012 gültig ist. Es ist unklar, warum derartige gemeinsame Beschlüsse auf der Tischvorlage und auf der Homepage des VANT bewusst falsch dargestellt werden.

 

Zitat: „Im Modell des vom VANT vorgeschlagenen Dachverbandes wurde ein neuer VDSF Landesverband aufgeführt.“

 

Wahr ist: Nach jüngster Rücksprache mit dem Präsidenten des VDSF, Herrn Peter Mohnert, liegt kein Antrag auf Gründung eines neuen VDSF – Verbandes in Thüringen vor. Warum auch so seine Aussage, denn Ende 2012 wird es die Vereinigung von VDSF und DAV geben. Auch hätte er so ein Anliegen nie unterstützt.

Ich frage mich, ohne jede rechtliche Wertung, welche Ziele der Präsident des VANT mit derartigen böswilligen Behauptungen verfolgt. Hofft man damit, die Mitglieder der vereinigungswilligen Verbände zu verunsichern? Ich kann allen Anglern nur raten, solchen Lügen kein Gehör zu geben. Auch im Ministergespräch am 26.11.2011 wurde diese Behauptung in den Raum gestellt. Auf Nachfragen meinerseits herrschte bei den Herren Karol und Kemmler großes Schweigen.

 

Zitate aus den Kernaussagen der Diskussion zu einem Erfahrungsaustausch des VANT am 27.08.2011 in Goldisthal.

Zitate: „Wieso erlaubt sich das Ministerium uns zu drängen in den TLAV einzutreten.“

„Niemand kann unseren Verband zwingen, einen Weg zur Vereinigung zu zustimmen, den wir nicht als den richtigen Weg ansehen.“

 

Wahr ist: Zu keiner Zeit hat das Ministerium den VANT aufgefordert, dem TLAV beizutreten. Die oberste Fischereibehörde und auch Herr Minister Jürgen Reinholz haben die Vereinigung von AFVOT und TLAV als sinnvoll und richtigen Schritt begrüßt. Dem VANT stehen alle Optionen offen.

Der VANT kann sich diesem demokratischen Prozess anschließen oder selbständig bleiben. Grundsätzlich kann niemand einen selbständigen Verband zwingen, etwas zu tun, was er bzw. seine Mitglieder nicht wollen.

 

Zitat: „Der Weg der Fusion mit dem TLAV bringt Splittergruppen, wir sollten aber alle Vereine in einen einheitlichen Verband mitnehmen.“

 

Wahr ist: Die Fusion von AFVOT und TLAV, an der sich der VANT jeder Zeit hätte beteiligen können, bringt im Ergebnis einen starken Interessenvertreter der Angelfischerei, ja einen Verband mit über 16.000 Mitgliedern hervor. Gemeinsam mit dem VANT wären es über 22.000 organisierte Angler in einem Verband. Übrigens, keiner kann heute sicherstellen, auch Herr Karol nicht, dass alle Angler in Vereinen und Verbänden organisiert sind, auch wenn dies sicher erstrebenswert und für die Thüringer Angelfischerei wichtig wäre.

Vielleicht bietet gerade ein starker einheitlicher Verband die Möglichkeiten und Anreize, viele von den über 20.000 Fischereischeininhabern, die aktuell in keinem Verein organisiert sind, als neue Mitglieder zu gewinnen. Dies zeigen uns zumindest die positiven Beispiele aus anderen Bundesländern.

Es stärkt die Glaubwürdigkeit von Herrn Karol sicher nicht, wenn er im Moment an einer sachlichen, konstruktiven Diskussion mit den beiden anderen Verbänden bzw. an einem geeinten Thüringer Anglerverband mit über 22.000 Anglern wenig Interesse zeigt und die von ihm gezielt in die Diskussion eingebrachten „Splittergruppen“ für ihn der bzw. die wichtigeren Ansprechpartner sind.

Es gäbe sicherlich noch weitere Dinge, die man betrachten könnte. Doch mir war an dieser Stelle einfach nur wichtig, derart gravierenden Aussagen und Veröffentlichungen, die wahren Tatsachen gegenüberzustellen.

Petri Heil
Dietrich Roese, Präsident TLAV

Einheitlicher Anglerverband in Thüringen - stellen wir dafür die Weichen

2011

Die Angelfischerei steht zukünftig vor sehr anspruchsvollen Herausforderungen und einer Vielzahl von Problemen.

Zu nennen ist unter anderem die zunehmende Mehrfachnutzung unserer Gewässer, auch als Gemeingebrauch bezeichnet, wo sich unzählige Interessengruppen versuchen, immer stärker zu profilieren. Im Ergebnis wird die Angelfischerei zunehmend eingeschränkt. Dabei sind es oft die Angler, welche allein Pacht für die Nutzung der Gewässer bezahlen und diese in ehrenamtlicher Arbeit und mit ihrem Geld pflegen.

Denken wir an die verstärkte Ausweisung von Gewässern als FFH – und Naturschutzgebiete sowie den Aufkauf von Gewässern oder Uferrandstreifen durch den staatlich geförderten Naturschutz. Die damit einhergehenden, oft nicht nachvollziehbaren Einschränkungen für die Landschaftsnutzer, also auch für die Angelfischerei, werden sicherlich weiter zunehmen.

Denken wir an die immer restriktiver werdende Gesetzgebung im Naturschutz oder im Wasserrecht, speziell seitens der EU. Auch wenn wir als Angler- und anerkannter Naturschutzverband viele Inhalte in diesen Gesetzgebungen unterstützen, sehen wir auch Gefahren für die Landschaftsnutzer.

Denken wir an das riesige Problem der zu hohen Kormoranbestände oder kleinen Wasserkraftanlagen an unseren Flüssen und die damit verbundenen Schäden an den Fischbeständen.

Zu nennen sind auch die regelmäßig geführten Diskussionen zum Tierschutz, hier beispielsweise zum Schmerzempfinden der Fische, zum Setzkescher oder zum Angeln selbst. Nicht selten wird die Angelfischerei von einigen Gruppen des Tierund Naturschutzes dabei grundsätzlich in Frage gestellt.

Bei allen diesen angerissenen Problemen hat uns die Zerstrittenheit der Anglerschaft im Freistaat Thüringen in der Vergangenheit stets geschadet. Fazit: Nur gemeinsam haben wir die Chance, das Angeln als soziale und ökologische Komponente in unserer Gesellschaft zu erhalten.

Deshalb ist es für die Mehrzahl der Thüringer Angler nicht nachvollziehbar, dass in Thüringen immer noch drei Anglerverbände existieren. Sie wünschen sich schon seit Jahren einen einheitlichen Landesverband als starken Interessenvertreter und Dienstleister der Thüringer Anglerschaft.

Objektive, sachliche Gründe für die Beibehaltung von drei Anglerverbänden oder die Gründung eines Fischereiverbandes als zusätzlichen 5. Verband gibt es nicht!

Die Anglervereine haben es in Thüringen selbst in der Hand, in den Mitgliederversammlungen ihrer Verbände die Einheit der Thüringer Angler einzufordern.

Ihrer Verantwortung gerecht werdend, haben sich der Angelfischereiverband Ostthüringen e.V. (AFVOT) und der Thüringer Landesangelfischereiverband e.V. (TLAV) in der am 22. November 2010 abgeschlossenen Kooperationsvereinbarung verbindlich zur Einheit der Thüringer Anglerschaft und zu einer deutlichen Vertiefung ihrer schon heute freundschaftlichen, vertrauensvollen Zusammenarbeit bekannt.

Beide Verbände haben mit der Unterzeichnung einer anspruchsvollen Kooperationsvereinbarung ein längst überfälliges, positives Signal an die gesamte Anglerschaft, aber auch an die Thüringer Landespolitik und an die für die Angelfischerei zuständigen Behörden gesandt. In ihren Jahreshauptversammlungen am 12.03.2011 (TLAV) und am 26.03.2011 (AFVOT) bekannten sich die Mitglieder zur Einheit der Thüringer Anglerschaft und zum Zusammenschluss beider Anglerverbände zu einem Verband.

Die zukünftige Handlungsfähigkeit, die Akzeptanz und das Ansehen der organisierten Angelfischerei im Freistaat Thüringen hängen stark vom Miteinander und dem Einigungswillen der drei Anglerverbände ab. Dies sollten auch die Funktionäre des Verbandes für Angeln und Naturschutz (VANT) erkennen.

Nicht ohne Grund wurde deshalb die Kooperationsvereinbarung zwischen dem AFVOT und dem TLAV und der Einigungswille beider Verbände besonders von der Landespolitik, dem Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, dem Gemeinde- und Städte- bund Thüringen und dem Sprecher der Interessengemeinschaft Thüringer Fischerei begrüßt.

Vorrangig bleibt es jedoch unser Ziel, dass sich bis Ende 2012 möglichst alle drei Thüringer Anglerverbände zu einem Verband zusammenschließen. Gemeinsam werden wir uns für dieses Ziel auch in der Interessengemeinschaft Thüringer Fischerei weiter engagieren.

Die aktuelle Verbandspolitik der Führungsspitze des VANT, welche seit einiger Zeit nicht auf ein Miteinander ausgerichtet ist, bedauern wir sehr.

Der Vizepräsident des VANT, Herr Kemmler, hat sich mittlerweile schon mehrfach unsachlich gegen ein Zusammengehen aller drei Thüringer Anglerverbände positioniert und selbst in den Medien von konkurrierenden Verbänden gesprochen.

Hier stellt sich für uns schon die Frage, warum und wem das gezielte Aufbauen von Feindbildern nutzt. Den Anglern an der Basis sicherlich nicht!

Deutlich möchten wir an dieser Stelle betonen, dass wir die sehr unsachliche und gezielt betriebene Beschädigung der Person des Geschäftsführers des TLAV, Angelfreund André Pleikies, entschieden verurteilen. Er hat sich sowohl in der deutschen Angelfischerei in der 12er-Kommission des VDSF/DAV wie auch in Thüringen sehr engagiert für die Einheit der Angler und die erfolgreiche Entwicklung der Angelfischerei eingesetzt.

Er genießt durch sein sachliches, ehrliches und fachlich kompetentes Auftreten nicht nur im TLAV und AFVOT, sondern bei vielen anderen Verbänden in Deutschland ein hohes Ansehen.

Wir sind sehr erschüttert über die erst jüngst auf der Messe „Reiten-Jagen-Fischen“ vom Messestand des VANT und ihrem neuen „Kooperationspartner“ ausgehende, unsachliche Kampagne gegen den Geschäftsführer des TLAV. Daraus wird deutlich, dass es Personen gibt, welche aus der Beschädigung seiner Person Kapital schlagen möchten. Seine geradlinige Art scheint nicht jedem ins Konzept zu passen.

In der Satzung der Interessengemeinschaft „Thüringer Fischerei“ steht als die wichtigste Zielstellung die Vereinigung der drei Thüringer Anglerverbände bis Ende 2012. Wir möchten noch einmal dran erinnern, dass diese Satzung vor zwei Jahren durch alle drei Präsidenten unterschrieben wurde. Ein Modell wie in Sachsen mit drei Anglerverbänden und einem zusätzlichen Dachverband, welches der VANT neuerdings als Alternative versucht ins Gespräch zu bringen, halten wir für Thüringen in keiner Weise für sinnvoll. Mit der Interessengemeinschaft „Thüringer Fischerei“ haben wir im Moment in Thüringen ein ähnliches Konstrukt, mit einer Satzung und klaren Zielstellungen. An dieser werden der AFVOT und der TLAV ihre Arbeit weiter ausrichten.

Wir würden uns freuen, wenn sich die Verantwortlichen des Verbandes für Angeln und Naturschutz ernsthafter an der Umsetzung der gemeinsam vereinbarten Zielstellungen beteiligen und sich im Ergebnis alle drei Thüringer Anglerverbände Ende 2012 zu einem großen Anglerverband zusammenschließen. Noch ist es dazu nicht zu spät.

Dietrich Roese
Präsident TLAV

Einheitlicher Anglerverband in Thüringen?

2010

Für die Mehrzahl der Thüringer Angler ist es nur schwer nachvollziehbar, dass in Thüringen immer noch drei Anglerverbände existieren. Sie wünschen sich schon seit Jahren einen einheitlichen Landesanglerverband als starken Interessenvertreter und Dienstleister der Thüringer Anglerschaft.

In einer Zeit, wo die Aufgabenfelder für die Angelfischerei immer umfangreicher und komplexer werden (neue EU- Gesetzgebung, Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, ökologische Bewirtschaftung der Gewässer), aber auch die Probleme und Einschränkungen für die Angelfischerei spürbar zunehmen, ist es eine objektive Notwendigkeit die Kräfte in einem großen, einheitlichen Anglerverband in Thüringen zu bündeln.

Nur mit einem einheitlichen, großen Anglerverband ist zukünftig eine wirksame Interessenvertretung der Thüringer Angler möglich. Sachliche Gründe für die Beibehaltung von drei Anglerverbänden oder sogar für die Gründung eines Fischereiverbandes als zusätzlichen 5. Verband in Thüringen gibt es nicht! Dieser Fischereiverband bedeutet eine weitere, in keinem Fall effizientere Verwaltungsstruktur und zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Er würde die vor uns stehenden Aufgaben und Probleme nicht wirklich lösen können. Solange es drei Anglerverbände in Thüringen gibt, wird es auch immer wieder Verbandsfunktionäre geben, die sinnvolle fachliche Entscheidungen aus rein taktischem bzw. verbandspolitischem Interesse nicht mittragen bzw. blockieren. Dies zeigen uns schon heute die Erfahrungen beim Thüringer Fischereigesetz, der Thüringer Kormoranverordnung oder der Verordnung über die Fischerei- und Erlaubnisscheine, Fischereiabgabe und Fischereischeingebühr.

Eines würde dieser zusätzliche Verband auf längere Zeit verhindern, die so dringend notwendige Einheit der Thüringer Anglerschaft. Dies scheint nach unseren Erfahrungen und dem aktuellen Tun offensichtlich das Ziel, insbesondere vom Präsidenten des Verbandes für Angeln und Naturschutz, Herrn Karol, zu sein.

Die Vereinigung der beiden deutschen Dachverbände VDSF und DAV haben vor zwei Jahren die Landesverbände, das heißt die Basis auf den Weg gebracht.

Die Anglervereine haben es auch in Thüringen selbst in der Hand, in den Mitgliederversammlungen ihrer Verbände, die Einheit der Thüringer Anglerschaft von Ihrer Verbandsspitze einzufordern.

Leider hat es durch massiven Druck auf progressive Mitglieder, welche die Einheit der Thüringer Anglerschaft schon seit längerem einfordern, eine sehr einseitige und nicht selten falsche Informationspolitik bzw. das völlige Ausblenden der Thematik der Vereinigung der Thüringer Angler in einen gemeinsamen Anglerverband durch die Verbandsführung, aber leider auch die Gleichgültigkeit und der fehlende Mut zur offenen Diskussion durch die Vereine in den Jahreshauptversammlungen ihrer Verbände 2010, keine positiven Entwicklung gegeben.

Sicherlich ist diese Auflistung nicht vollständig, sie zeigt aber dem letzten Zweifler, dass es keine objektiven Gründe gegen einen gemeinsamen Thüringer Anglerverband gibt.

Nach unseren Kenntnissen wurden die Vorteile bzw. die Notwendigkeit eines gemeinsamen Anglerverbandes in Thüringen von den Funktionären der beiden anderen Thüringer Anglerverbände bisher noch nie in einer Jahreshauptversammlung so offen und zielorientiert diskutiert.

Damit ist der Thüringer Landesangelfischereiverband e.V. im Moment der einzige Verband, welcher sich mit einstimmigem Beschluss seiner Mitglieder schon zur Jahreshauptversammlung am 21. Februar 2009 in Plaue eindeutig zur Zusammenführung der drei Thüringer Anglerverbände zu einem Dachverband bekennt.

Dies ist äußerst bedauerlich, denn die Vorteile für einen gemeinsamen Verband sind offensichtlich.

Unser Verband ist es langsam leid, sich mit ständigen Anfeindungen und unsachlichen Angriffen, insbesondere durch die Verbandsführung des VANT, auseinandersetzen zu müssen, nur weil wir uns im Interesse aller Angler für einen gemeinsamen Anglerverband in Thüringen engagieren. Doch dazu mehr im folgenden Artikel „Klarstellung im Interesse der Wahrheit“.

Welche Vorteile bringt die Einheit der Thüringer Angler
in einem Verband?

  • dieser ist in der Lage, sich aktuellen und zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen in der Angelfischerei erfolgreicher zu stellen
  • stärkerer Interessenvertreter, Dienstleister und Partner für die Anglervereine
  • effizienterer Einsatz finanzieller Mittel
  • Schaffung moderner Personalstrukturen in der Angelfischerei
  • Verbesserung der Angelbedingungen für die Mitglieder
  • einheitliche Informationspolitik nach innen und außen
  • Bündelung der Lobbyarbeit und fachlicher Potenziale
  • stärkere Akzeptanz und geschlossenes Auftreten gegenüber der Verwaltung, Politik und anderen Verbänden (Gesetzgebung, Kormoran, WRRL, Naturschutz etc.)
  • keine konkurrierenden Pachtangebote für Fischereirechte
  • erfolgreichere Jugendarbeit, Aus- und Fortbildung nach einheitliche Grundsätzen
  • keine Abwerbung von Vereinen zwischen den Verbänden

Dietrich Roese, Präsident TLAV
André Pleikies, Geschäftsführer TLAV

Historische Beschlüsse

2009

Die Mitglieder des Thüringer Landesangelfischereiverband e.V. (TLAV) erklärten ihre uneingeschränkte Zustimmung zur Zusammenführung des DAV- und VDSF zu einem großen Bundesverband und der drei Thüringer Anglerverbände zu einem Thüringer Landesanglerverband.

Folgende Beschlüsse wurden einstimmig gefasst:

BESCHLUSS 1

Der Landesverband beschließt, die Mitglieder des TLAV sind mit einer Zusammenführung des DAV und VDSF zu einem Dachverband einverstanden und beauftragen den Präsidenten des VDSF - Dachverbandes, dieses in kürzester Zeit umzusetzen.

BESCHLUSS 2

Die Mitglieder des TLAV sind mit einer Zusammenführung der drei Thüringer Anglerverbände zu einem Dachverband einverstanden. In Abhängigkeit der Bereitschaft der beiden anderen Thüringer Anglerverbände gleiches zu wollen, beauftragen die Mitglieder den Präsidenten des TLAV, Herrn Dietrich Roese, dieses für die Angelfischerei Thüringens so wichtige Ziel, in einem überschaubaren Zeitrahmen umzusetzen. Dabei ist es der ausdrückliche Wunsch der Vereine des TLAV, die Vereinigung der drei Thüringer Anglerverbände bis Ende 2010 anzustreben.

 

In der Diskussion wurde regelmäßig die Frage gestellt, inwieweit drei Anglerverbände in Thüringen politisch, wirtschaftlich und verwaltungstechnisch noch zeitgemäß und konkurrenzfähig sind. Mit diesem Beschluss möchten die Vereine des TLAV das Signal für die so dringend notwendige Vereinigung der Thüringer Anglerschaft setzten. Sollte sie nicht Zustande kommen, würde sich dies langfristig negativ auf die Arbeit der Anglerverbände sowie auf das Ansehen und ihre Akzeptanz im Freistaat Thüringen auswirken. Dies muss jedem Funktionär bewusst sein, der nach fast 20 Jahren Deutsche Einheit immer noch auf Spaltung setzt. Ein weiteres Hinauszögern, ja ein Spiel auf Zeit kann sich kein Anglerverband in Thüringen wirklich leisten.

Dietrich Roese, Präsident
André Pleikies, Geschäftsführer