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Jugendarbeit

Kinderangeln am Ententeich Meuselwitz

25. August 2015

Am 25. August 2015 war es wieder soweit: Kinder einer betreuten Einrichtung waren, wie schon seit mehreren Jahren, der Einladung des Angelfischereivereins Schnaudertal gefolgt und trafen sich am idyllischen Ententeich, um es einmal mit dem Angeln zu probieren.

Bereitwillige Helfer des Vereins hatten schon die Angelruten fertig montiert, die Köder vorbereitet und so konnte es losgehen. Zahlreiche Plötzen und Rotfedern hatten sich auch eingefunden und so war der Angelerfolg für die Kids garantiert. Natürlich wurde jedes fingerlange Fischchen mit großem Hallo aus dem Wasser gehoben, nur die Karpfen, welche im vergangenen Jahr so munter an die Angel gegangen waren, wollten es diesmal nicht wissen.

Für Überraschung sorgte ein großer Hecht, der auf eine fingerlange Rotfeder biss, als diese gerade an der Stippangel gelandet wurde. Zwar hing er am Einfachhaken, aber nach kurzem Drill; und natürlich mächtiger Aufregung, blieb er lieber in seinem Element, was die Freude natürlich keineswegs trübte. Im Gegenteil, die wilden Spekulationen um die Größe des Fisches sorgten noch lange für Gesprächsstoff. Aber wie das nun einmal beim Angeln so ist; trotz sofort fachgerecht bestückter Köderfischangel tat uns der Hecht nicht noch einmal den Gefallen.

So blieb es dann bei wilden Vorstellungen und Fischbrötchen mit Rollmops statt Hecht. Spaß gemacht hat es dennoch allen Teilnehmern und mit dem festen Versprechen im nächsten Jahr wieder zu kommen, ging ein schöner Tag für alle Beteiligten zu Ende.

Siegfried Potempa
AFV Schnaudertal e.V.

2. Jugendangeln an der Hohenwartetalsperre

13. Juni 2015

2014 kam der Vorschlag von unserem Landesverband, auch einmal die Hohenwartetalsperre zum Angeln für unsere Kinder- und Jugendliche zu nutzen. Leider war die Beteiligung sehr gering, so dass diese 1. Veranstaltung ausfiel. Trotzdem waren wir uns einig, dieses Event im kommenden Jahr zu wiederholen.

Am 13.06.2015 war es dann soweit und erstaunlich, wie viele Teilnehmer sich dieses Mal  meldeten. Fast 70 Jungangler versuchten, Forellen, Zandern, Hechten, Karpfen oder Weißfischen nachzustellen. Mit dem verbandseigenem Ponton- Boot durften nach dem Anlegen der Schwimmwesten die ersten 7 Jugendlichen wasserseitig den Fischen nachstellen. Gefangen wurde vom Boot aus leider nichts, trotzdem war die Bootstour für alle ein Erlebnis.

Gegen Mittag durfte dann die 2. Gruppe an Bord. Beim Angeln vom Ufer aus wurde ein schöner Hecht, nicht all zu groß, aber maßig gefangen. Daraufhin wurden Grundmontagen in Spinnruten umgebaut, um weitere Hechte oder einen der beliebten Stachelritter zu überlisten. Die Bootsangler freuten sich über Barsche, die vom Boot aus zusehen waren, aber leider nicht an den Haken wollten. Für unsere Jugend ist es zum Glück auch dann noch spannend, wenn sie die Fische sehen, selbst wenn diese nicht beißen.

Das sehr heiße Wetter konnte die Jugend nicht abschrecken, bis zum Schluss durchzuhalten. Teilweise im Wasser stehend sorgten sie für Erfrischung und Abkühlung. Essen, Getränke und frisches Obst waren genügend vorhanden. Während die eine oder andere Plötze oder Bleie auf der Waage landete, wurde gleichzeitig gegessen und der Durst gelöscht.

Am Ende waren sich bei der Verabschiedung alle einig: In 14 Tagen an der Bleiloch-Talsperre sind wir wieder dabei. Dort angeln wir dann die ganze Nacht hindurch, bis wir einen Raubfisch überlisten können. Mit den Jugendveranstaltungen in unserem Verband gelingt es uns immer besser, den dringend notwendigen Nachwuchs für die Vereine zu gewinnen. Jungen und auch Mädchen, die vor Jahren als „Stöpsel“ zu uns zum Angeln kamen, sind mittlerweile selbst Jugendwarte oder Vorstandsmitglieder in ihren Vereinen. Es lohnt sich also immer, neue Jugendliche in die Vereine zu holen und unser schönes Hobby „Angeln“ gemeinsam auszuüben. Ein Lob an die durchweg netten und ehrgeizigen Jungangler und natürlich ihre Betreuer. Den Helfern vom Verein der „Angelfreunde Saalekaskade“ e.V. gilt ebenfalls ein großes Dankeschön für ihre fleißige Unterstützung.

Ilona Grüner
1. Vorsitzende
Verein der „Angelfreunde Saalekaskade“ e.V.

7. Jugendnachtangeln des LAVT an der Bleilochtalsperre

12. bis 13. Juli 2014

Auch in diesem Jahr lud der Landesanglerverband Thüringen e.V. (LAVT) die Kinder- und Jugendlichen zum Jugendnachtangeln vom 12. bis 13. Juli an die Bleilochtalsperre ein. Mittlerweile fand dieses, stets gut besuchte, Jugendevent zum 7. Mal statt.

Teilnehmer der 7. Jugendnachtangeltage an der Bleiloch.

Bereits ab 09.00 Uhr reisten die ersten Teilnehmer an. Umgehend wurden die Angelplätze ausgesucht, Angelutensilien ausgepackt, Ruten vormontiert und bereitgelegt. Es musste alles gut vorbereitet sein, damit, wenn es losgeht, nur noch der Köder eingehakt werden muss.- Keiner wollte kostbare Angelzeit verschenken.

Die fleißigen Frühaufsteher von den Angelfreunden Saalekaskade (AFSK) fanden sich gegen 7.30 Uhr ein, um wieder einen tollen Versorgungsstand einzurichten. Pavillons und Sitzgarnituren wurden aufgebaut und eine komplette Küchenversorgung gewährleistet.

Gegen 10.30 Uhr eröffnete unser Geschäftsführer, Angelfreund André Pleikies, die Veranstaltung. Besonders freuten wir uns über das Erscheinen von Herrn Thomas Weigelt, Bürgermeister von Bad Lobenstein, von Herrn René Tscherner, Vertreter des Kanusportvereines Bad Lobenstein, sowie über die Mitarbeiter vom Angelspezi  in Hof.

Thomas Weigelt wünschte allen anwesenden Anglern viel Erfolg und versprach zum Abschluss der Veranstaltung, dem kleinsten Angler mit dem größten Fisch ein kleines Geschenk als Ansporn zu übereichen.

Unsere Bitten an den Angelgott um schönes Wetter wurden wie so oft erhört. Trotz sehr ungünstiger Wetterprognosen mit Sturm und Gewitter  hatten wir bis Sonntagmittag gutes Angelwetter und blieben alle trocken.

Eltern, die Ihre Kinder in die Obhut Ihrer Jugendwarte und den Landesanglerverband geben, wollen, dass ihre Kinder wieder gesund zu Hause ankommen. Hierfür setzen wir uns von Anreise bis Abreise  zu 100 % ein. Wenn das Wetter zusätzlich noch mitspielt, erhöht dies den Spaßfaktor deutlich und macht es allen Betreuern und Helfern leichter.

Ungeduldig und voller Erwartung gingen die Jungs und Mädels nach der Eröffnung und einer kleinen Stärkung an ihre Angelplätze.

Gratulation an Lisa Grüner zu Ihrem Geburtstag und ein
herzliches Dankeschön durch den Hauptgeschäftsführer des
LAVT für ihre Unterstützung bei einer Vielzahl von
Gewässerpflege- und Abfischaktionen

Die Helfer vom Angelfreunde Saalekaskade e.V. (AFSK) kümmerten sich rund um die Uhr um die Versorgung der hungrigen und durstigen, zum Teil weit angereisten Petrijünger. Ein leckeres Brötchen, etwas Obst, eine Limonade oder einen Tee, egal nur schnell stärken und ab an die Ruten.

Gegen Mittag war der Grill heiß und die ersten Bratwürste wurden genussvoll verputzt. Immerhin trafen sich wieder rund 120 Jugendliche mit Ihren Betreuern aus ganz Thüringen.

Für manchen ist es ein alljährliches Ereignis. Andere Vereine kamen zum ersten Mal. Die Vorfreude auf die zu erwartenden Fische war auch dieses Jahr wieder sehr groß.

Nach nicht mal einer Stunde kamen die Ersten und präsentierten ihre gefangenen Fische. Auch wenn es anfangs „nur“ recht stattliche Bleie waren, die Freude in den Gesichtern war nicht zu übersehen. Doch dann auf einmal Unruhe und Gewusel am Ufer. Der erste gute Hecht konnte gelandet werden. - Stolze 75,5 cm lang und 2,9 kg schwer. Der glückliche Petri Jünger kam aus Erfurt und verriet auch gleich, dass dieser wohlschmeckende Fisch zu Hause schon bald in der Pfanne landen wird.

Schon wieder war Aufregung am Ufer. Ein 77 cm langer Aal konnte angelandet werden. Dieser trat am nächsten Tag mit seinem Angler Max Rußwurm die Reise nach Berka/ Werra an.

Weitere Zander, Aale, Karpfen und Hechte gingen den Kids an den Haken  und widerstanden den verschiedensten Ködern nicht. Natürlich wurden auch mehrere Bleie, Rotfedern, Plötzen, Barsche und auch Kaulbarsche überlistet. In Kahla beispielsweise steht schon bald ein 92 cm großer Aal auf der Speisekarte. Auch in Meuselwitz ist nunmehr bekannt, dass es an der Bleilochtalsperre viele große Fische gibt.

Natürlich macht das Angeln hungrig und durstig. Nachmittags gab es Kaffee, Tee und leckeren Kuchen. Für den Abend bereiteten die fleißigen Küchenhelfer schon die Suppe vor. Schinkenwürfel wurden angebraten und es verbreitete sich ein Duft, der auch die letzte Angelstelle erreichte. Kaum war die Suppe fertig, die Wiener portioniert und hinein geschnippelt, standen die ersten Hungrigen am Versorgungszelt.  - Essen und Trinken stand während der gesamten Veranstaltung für alle Teilnehmer stets bereit.

Die Nacht brach herein und die Fische bissen weiter. Wenn die Fische munter sind, bleib ich es auch, sagte ein kleiner Petrijünger zu mir. Mit dem Morgengrauen wurde es etwas ruhiger, denn die so wachen und motivierten Jungangler konnten die Augen nicht mehr aufhalten und verkrochen sich entweder ins Zelt oder verharrten zusammengerollt im Stuhl.

Ab 5.00 Uhr bereiteten die Helfer vom AFSK das Frühstück vor. Marmelade, Wurst, Käse und sogar frisch gekochte Eier wurden liebevoll angerichtet. Noch bis ca. 10.00 Uhr wurde weiter geangelt und das mit Erfolg. Aal, Karpfen und sogar noch ein Zander konnten gefangen werden.

Die Bleilochtalsperre an der Robinsonwiese bei Saalburg

Am Himmel sahen wir, dass die vorhergesagten Regenschauer uns nun doch die Veranstaltung vermiesen wollten. So entschlossen wir uns, im Interesse aller, die Veranstaltung trockenen Fußes zu beenden. Mit einer netten Verabschiedung und den Worten „bis zum nächsten Jahr“ fingen wir an alles einzupacken und zu verstauen. Wir sind es gewohnt, alles so ordentlich zu verlassen wie wir es vorgefunden haben. Der Müll wurde zum Schluss zusammengetragen und jeder achtete auf Ordnung an seinem Angelplatz. Auch im nächsten Jahr möchten wir die Robinsonwiese in Saaldorf wieder nutzen, welche uns von der Agrargenossenschaft Schönbrunn freundlicher Weise jedes Jahr gemäht und zur Verfügung gestellt wird.

Bedanken möchten wir uns nochmals bei Thomas Weigelt, der uns nächstes Jahr einen Wanderpokal stiften möchte, und dem Kanusportverein Bad Lobenstein für die freundschaftliche Zusammenarbeit. Dem Angelspezi in Hof sagen wir herzlich Danke für die große Menge gesponserter Angelköder und die vielen erfolgreichen Angeltipps, welche sie an die Jungangler weitergaben.  Danke auch an die Bäckerei Hunger für die leckeren Brötchen und nicht zu vergessen ein großes Dankeschön an die treuen und stets einsatzbereiten Helfer der AFSK.

Auch wenn nicht alle etwas gefangen haben, so freuen sich die Teilnehmer schon heute auf das 8.Jugendnachtangeln 2015 an der Bleilochtalsperre.

Allen Teilnehmern gilt abschließend unser großes Lob. Es ist immer wieder sehr angenehm zu sehen, wie ordentlich und kameradschaftlich sich unsere Jugend verhält und wie sie gemeinsam am Wasser beim Bau ihre Montagen Tüfteln.  Auch dieses Jahr gab es keinerlei Vorkommnisse.

Petri Heil
Ilona Grüner
André Pleikies

Fliegenfischertag in Greiz

14. September 2013

Am 14.09.2013 fand zum dritten Mal der Fliegenfischertag für Jung und Alt an der Weißen Elster bei Greiz statt. Die Veranstalter, der Landesanglerverband Thüringen und der Fischereiverein „Goldene Aue“ e.V. Greiz, waren mit der Resonanz wieder mehr als zu frieden.

Mehr als 40 Fliegenfischer aus ganz Thüringen konnten begrüßt werden. Erfreulicher Weise auch einige Angelfreunde aus dem Gebiet des ehemaligen DAV Ostthüringen.

Die Weiße Elster zeigte sich von Ihrer besten Seite und hielt einen optimalen Wasserstand für die Gäste bereit. Trotz des Jahrhunderthochwassers im vorangegangenen Juni konnten zahlreiche Elsterforellen überlistet werden, einige sogar über die 40`ziger Marke! Neben der Fischerei wurde wieder das komplette Programm rund ums Fliegenfischen geboten, Fliegenbinden (Benno Tiller), Insekten- und Equipmentkunde (Carola & Günther Schau) und natürlich das Werfen mit der Fliegenrute (Alexander Lerche u.a.). Interessiert hörten die Teilnehmer Herrn Schau (Senior) den Erläuterungen zur Nahrung der Salmoniden zu, kann er doch auf über 45 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Bewundert wurde ebenfalls die Wurfkunst von Frau Schau, die ebenfalls seit Ihrer Kindheit mit der Fliege fischt und auch mehrfach DDR- Meistertitel im Fliegenfischen errang. Interessant waren auch die „nostalgischen“ Fliegenruten, welche zwei Teilnehmer der Veranstaltung mitbrachten. In der heutigen Zeit war es schwer vorstellbar, dass mit solchen Glasfiberruten länger als eine Stunde gefischt werden konnte, ohne dass einem der Arm taub wird. Nach vielen schönen Angelstunden konnten die Teilnehmer Ihre Fänge stolz präsentieren und den einen oder anderen Drill auswerten. Der Fänger der größten Forelle konnte sich über ein Fliegenset freuen. Alles in allem wiedermal ein gelungenes Event, welches eine Fortsetzung in 2014 erfahren wird. Ich möchte mich bei allen Helfern recht herzlich für das gute Gelingen und den Landesanglerverband Thüringen e.V. für seine Unterstützung bedanken.

Petri Heil
Michael Schau
FV Goldene Aue e.V. Greiz

Ein herzliches Dankeschön an den Landesanglerverband Thüringen e.V.

2013

Die Kinder und Jugendlichen und ich als Jugendwart des SFV Tambach-Dietharz e.V. möchten uns hiermit recht herzlich für die sehr gelungenen Jugendveranstaltungen des LAVT im Jahr 2013 bedanken.

Nennen möchten wir hier gern das Jugendnachtangeln an der Bleilochtalsperre, das Jugendangeln an den Mühlberger Teichen und als Höhepunkt für unsere Kinder und Jugendlichen die Jugendangeltage in Herbsleben. Unsere Jugendgruppe wurde erst in diesem Jahr ins Leben gerufen und für unsere Kinder waren es die ersten Veranstaltungen dieser Art. Wir waren wirklich sehr beeindruckt über die hervorragende Organisation und die sehr gute „rund um die Uhr“- Betreuung unserer Schützlinge. Toll auch, wir konnten außergewöhnlich vielseitige, für uns neue Gewässer kennenlernen. Unsere Jungs und Mädchen hatten wirklich viel Spaß! Sie haben auch neue Angelmethoden kennengelernt und konnten dabei gleich eine große Bandbreite einheimischer Fischarten auf die Schuppen legen. Sehr gern nehmen wir auch im Jahr 2014 an den Jugendveranstaltungen unseres Landesverbandes teil.

In diesem Sinne sagen nochmal recht herzlichen Dank, die Kinder Lilli, Jil, Nicklas und Leon sowie unsere Betreuer.

Petri Heil
Holm Ender
Sportfischerverein 1970 Tambach-Dietharz e.V.

Ein unvergessliches Erlebnis – Die Landesjugendangeltage in Herbsleben
- Wir waren zum ersten Mal dabei -

31. August 2013

Für die Angel- Kids unseres Vereins sollte der Landesjugendangeltag des LAVT ein besonderer Höhepunkt unter den Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft Angeln werden.

Immerhin waren wir zum ersten Mal als neues Mitglied des LAVT eingeladen und sehr neugierig auf das, was da wohl ablaufen würde.

Voller Erwartungen starteten wir am Samstag, dem 31. August, mit unserem VW- Bus gen Herbsleben und um es vorweg zu nehmen, sie wurden (bis auf die Angelergebnisse) weitaus übertroffen.

Um 10.30 Uhr angekommen, waren wir echt überrascht von dem Gewusel auf dem Veranstaltungsgelände an den Herbslebener Teichen. Anreise ab 12.00 Uhr stand in der Einladung, aber die ersten waren sicher schon im Morgengrauen nach dem Motto „Der frühe Vogel… und die besten Plätze…“ angereist. Zum Glück hatte André Pleikies für uns noch ein ausreichendes Stück Uferstreifen reserviert, was wir dann auch gleich in Beschlag nahmen. Erst Angeln aufbauen und als nächstes die Zelte für die Nacht. Nach dieser „Anstrengung“ wurde als nächstes der Futterplatz geentert, denn es war inzwischen Mittag und uns knurrte der Magen. Spanferkel, Bratwurst und Räucherforelle standen zur Auswahl, was heißt zur Auswahl? Probiert wurde alles und nicht nur einmal. Erstaunlich, was in 12-jährige Jungs so alles rein passt.

Frisch gestärkt wurden nochmal für eine Stunde die Angeln ausgeworfen und Futter gemixt, bevor zum Sammeln für die Eröffnung geblasen wurde. Erst dort wurde offenbar, wie viele Jungangler den Weg nach Herbsleben gefunden hatten. Über 200 Jugendliche und ihre Betreuer wurden vom Präsident des LAVT, Herrn Dietrich Roese, und zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Verwaltung und befreundeten Verbänden begrüßt. Vor allem die Ehrengäste waren begeistert vom Ausmaß und der Qualität der Jugendarbeit in unserem Verband, die sich im Vergleich zu anderen Sport- und Anglerverbänden in Thüringen und deutschlandweit wahrlich sehen lassen kann.

Kritisch angesprochen wurde auch das immer noch offene Thema einer Vereinigung aller Thüringer Anglerverbände. Doch hier gilt zumindest für den 2. Verband: Wer den Willen dazu hat, findet Wege und wer nicht, Ausreden…

„Die Landesjugendangeltage sind eröffnet“; kaum waren die letzten Worte von Dietrich Roese verklungen, wimmelte die Schar wie Ameisen auf ihre Angelplätze. Und dann ging es los, das Warten auf den ersten Fisch. Es dauerte auch nicht lange, dass die ersten Fische zum Wiegeplatz getragen wurden. Links und rechts von uns je ein Hecht, die Ungeduld stieg…

Doch leider blieb es am Nachmittag beim Warten auf die Fische, was wohl dann auch langweilig wurde. Schließlich entdeckten wir, dass es eigentlich gar keinen Grund zu Langeweile gab, denn da war ja noch eine Menge mehr los. So konnten wir uns beim Werfen mit der Fliegenrute oder beim Fliegenbinden eine Menge Tricks beibringen lassen. Ganz was anderes als Angeln, aber mindestens genauso spannend war das Werfen mit dem Bumerang. Auch bei den Friedfisch- und Karpfenprofis waren die Trickkisten weit geöffnet. Boiliemontagen selbst bauen und gleich (leider erfolglos) ausprobieren, das alles war möglich. Auf jeden Fall gab’s für alle, die es wollten, eine Menge zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Natürlich wurden auch einige Bekanntschaften mit den Jungs von den Nachbarvereinen geknüpft und Angelerlebnisse (oder Anglerlatein?) ausgetauscht. Da sind die Jungen schon fast so gut wie die Alten.

So verging der Nachmittag trotz Beißflaute letztlich wie im Fluge. Zwischendurch rückten auch noch eine Gulaschkanone mit leckerer Gulaschsuppe und sogar ein mobiler Eisstand an. Es war fast wie im Schlaraffenland und das wurde reichlich ausgekostet.

Mit dem Abend kamen die Dunkelheit und zu allem Unglück auch noch ein paar Regenschauer. Eigentlich Bilderbuch- Aalwetter nur kannten die meisten Aale diese Buch wohl noch nicht? Immerhin, ein kleiner Barsch hatte sich bei Jonas am Tauwurm fest gebissen, welcher natürlich als Fangmeldung registriert wurde. Trotz allem hielt unser Quintett tatsächlich bis 01.00 Uhr eisern durch. Von wegen ausschlafen!!! Um 06.00 Uhr saßen die ersten schon wieder an den Angeln. Doch die „frühen Vögel“ wurden leider nicht belohnt…

Der Vormittag verging dann mit ein bisschen Casting, Fortbildung an den Infound Bastelständen und Packen für die Heimfahrt. Bis zum Mittagessen verirrte sich doch tatsächlich noch ein zweiter Barsch an Jonas´ Angel, während die anderen vier leider „Schneider“ blieben. Mittagessen… Lieblingsessen… Nudeln mit Tomatensoße… Welt in Ordnung.

Nachdem alles Equipment zusammengepackt und im Bus verstaut war, wurden noch die Angelstellen von allen Abfällen beräumt und dann war’s auch schon mit der Auswertung der Fänge und Ehrung der Besten soweit. Eine riesige Galerie von Pokalen und wertvolle Sachpreise warteten auf ihre neuen Besitzer. Hoffnung machte sich auch Jonas mit seinen beiden Barschen, doch erst mal wurde er enttäuscht, die ersten drei Barsche waren wohl schwerer als sein größter. Trotz der langen Nacht war er doch ganz gut ausgeschlafen und meinte, dass da wohl was nicht stimmen kann. So war es dann auch. Ein kleines Missverständnis bei der Auswertung war schnell aufgeklärt und ein neuer schöner Kescher der Lohn für seinen Fangerfolg. Immerhin bekamen alle anderen auch eine schöne Erinnerungsmedaille. Traurig war trotzdem keiner, denn es waren zwei unvergessliche Tage.

Dafür möchten wir uns bei dem unermüdlichen Organisationsteam des LAVT, den Spezis an den Stationen und auch bei den Gastgebern auf das herzlichste bedanken. Ihr habt Euren Job ganz toll gemacht! Fazit: Wir würden im nächsten Jahr, dann zum 10. Landesjugendangeltag, gern wieder kommen.

Petri Heil
Niclas, Jonas, Martin, Hendrik,
Robin und Andreas
vom ASV Themar 1959 e.V.
www.asv-themar.de
Fotos: Andreas Kirsch

Abangeln der Jugend am Reihersee und angrenzenden Gewässern

06. Oktober 2012

Die Jugendlichen der Angelgruppen des Gewässerverbundes des Landesanglerverbandes Thüringen e.V. trafen sich am 6.10.2012 zum Abangeln.

60 Teilnehmer folgten der Einladung. Erfreulich, wir konnten auch Jugendliche aus dem Angelverein Kelbra, Mitglied im DAV Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V., als unsere Gäste begrüßen.

Treffpunkt war der Reihersee in Mittelhausen. Die Nähe des Gewässers zu anderen attraktiven Kiesseen, wie dem Neuen Kiessee, dem Barschsee oder dem Schleienloch, ließen es zu, dass jeder Angler seinen vermeintlich erfolgreichen Angelplatz fand.

An unterschiedlichen Uferbereichen konnte mit verschiedenen Angelmethoden gefischt werden. Vom Ansitzangeln bis hin zum Spinnfischen wurde alles mit großem Eifer ausprobiert. So richtig wollte es aber nicht klappen. Der Wettergott hatte es immerhin gut mit uns gemeint, 15 °C und Westwind sind doch gute Voraussetzungen. Erst nach 1 Stunde wurde der erste Barsch von 14 cm gelandet. So wurde das nix.

Also wurde sich, nach dem sich die Teilnehmer durch einen vom LAVT zur Verfügung gestellten Imbiss gestärkt hatten, über fängige Montagen und Angeltricks ausgetauscht. Wie schon oft konnte Reinhard Henkel vom Polizeisportverein Erfurt mit vielen guten Ratschlägen und raffinierten Montagen helfen. Das machte sich bezahlt. Nach einiger Zeit konnten die Sportfreunde vom AV Breitungen einige schöne Rotfedern überlisten. Mit viel Geduld und Glück schaffte es Florian Hladtka und Felix Varenholz einen Hecht von 68 cm und 57 cm zu präsentieren. Besonders freuten wir uns über Heinrich Eisleb, der nach vielen Versuchen und ganz starken Daumendrücken einen 40 cm langen und 1740 g schweren Giebel fing. Ein schöner Fisch. Kurz vor Ende der Veranstaltung bekam Oliver Saul tatsächlich noch einen von den dicken Karpfen an den Haken, einen 56 cm langen und 3.730 g schweren Spiegler.

Am Ende des Angelns war Petrus der Meinung es reicht und schickte uns ein paar dicke Wolken mit viel Regen im Gepäck. Das nicht jeder Angler einen guten Fang präsentieren konnte ist gar nicht so schlimm, denn es hat allen Mitstreitern gut gefallen. Alle freuen sich schon auf das nächste Mal, auch wenn ein unangenehmer Winter dazwischen liegt.

Wir wünschen allen Junganglern noch einen schönen Angelherbst und Petri Heil

Manuela und Klaus Freund

Jugendfliegenfischen in Breitungen

02. Juni 2012

Der ASV Breitungen e.V., unterstützt vom Landesanglerverband Thüringen e.V., führte am 02.06.2012 am Anglerhäuschen an den Breitunger Seen einen Fliegenfischerkurs für Kinder und Jugendliche durch.


Wie immer wurden sie von erfahrenen Fliegenfischern betreut. Michael Schau, Benno Tiller und Alexander Lerche gaben einen kurzen Einblick in das Leben unserer Salmoniden und erläuterten deren Lebensweise, Nahrung und natürlich die erfolgversprechenden Angeltechniken. Beim Fliegenbinden konnten die Jungangler viel über die Anfertigung der Insektenimitate erfahren und ihre Fliegen zum Angeln selbst anfertigen. Nebenbei konnten sich die Teilnehmer bei einem leckeren Imbiss stärken, der von den Sportfreunden des ASV Breitungen bestens aufgetischt wurde. Nach der Stärkung ging es endlich an die Werra, um das Gelernte auszuprobieren bzw. zu festigen. Mit der einen oder anderen Forelle hat es dann auch geklappt. Es hat allen Teilnehmern großen Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die nächste Fliegenfischerveranstaltung.

Klaus Freund

Fliegenfischerkurs für Jungangler

12. Mai 2012

Der Landesanglerverband Thüringen e.V. bot am 12. Mai 2012 interessierten Jugendlichen vom Thüringer Gewässerverbund die Möglichkeit, an einem Fliegenfischerkurs teilzunehmen.


Treffpunkt war um 10.00 Uhr der Alte Bahnhof in Tannroda. Nachdem sich 40 Teilnehmer eingefunden hatten, fuhren wir gemeinsam an die Ilmwiesen hinter dem Sportplatz Tannroda. Dort wurden wir von den erfahrenen Fliegenfischerfreunden vom Team Michael Müller aus Bad Berka empfangen. Nach kurzer Begrüßung wurde an mehreren Stationen den interessierten Angelfreunden einen Überblick über das umfangreiche Repertoire des Fliegenfischens geboten. Der Stand von Stephan Beier war dauerbelagert. Das Fliegenbinden war von ihm in einer sehr guten Art und Weise demonstriert worden.

Jens Golm und Hans Jörg Klein hatten alle Hände voll zu tun, um den künftigen Fliegenfischern das richtige Werfen zu lehren. Der erfahrene Fliegenfischer Jens Dümmler konnte viele wertvolle Tipps über Material-, Montagen- und Gerätezusammenstellungen geben und Fliegenfischerurgestein Siegfried Panßer hatte so einiges über Insekten, die Hauptnahrung der Salmoniden, zu berichten und so manchen Tipp aus seiner Trickkiste auf Lager. Nachdem sich alle ausreichend gestärkt hatten, ging es endlich an die nahe gelegene Ilm, um das Gelernte praktisch umzusetzen. Zwar wurden keine riesigen Fänge gemacht, aber darum ging es auch nicht. Wichtig war doch allein die Tatsache, dass das Gelernte funktioniert. Alles Andere bringt dann die Erfahrung mit sich, die sich mit jedem Gang an das Angelwässer erweitert. Eine schöne Veranstaltung ging zu Ende und wir sind uns sicher, dass sich heute wieder einige Freunde des Fliegenfischens gefunden haben.

Manuela und Klaus Freund

Anangeln am Reihersee

28. April 2012

Endlich ist es so weit. Es ist der 28. April 2012 und der Thüringer Gewässerverbund des Landesanglerverbandes Thüringen e.V. hatte die Jugendlichen zum Anangeln an den Reihersee eingeladen.


Bei herrlichstem Frühlingswetter mit sommerlichen Temperaturen boten sich die besten Voraussetzungen zum Angeln. Durch die unmittelbare Nähe der Gewässer konnte auch der Neue Kiessee, das Schleienloch und der Barschsee zum Angeln genutzt werden. Immerhin waren 102 Teilnehmer der Einladung gefolgt. Der vorausgegangene, abrupte Wetterwechsel von kalt zu sehr warm hatte wohl den Fischen auf dem Magen geschlagen. Trotz mehreren Köderangeboten und verschiedener Angeltechniken konnten nur 3 maßige Karpfen überlistet werden. Auch zwei Hechte konnten einem Tauwurm nicht wiederstehen. Da aber für den Hecht noch Schonzeit war, wurden die zwei Raubfische wieder schonend zurückgesetzt. Desweiteren wurden noch Plötzen, Giebel, Schleie und einige Barsche gefangen. Selbstverständlich war auch für einen kräftigen Imbiss gesorgt. Nebenbei konnten sich alle interessierten Teilnehmer bei erfahrenen Angelfreunden über das Angeln mit feinem Gerät informieren. Dabei lernten die Jungangler viele wichtige Details, unter anderem, welche Angelmethode für welche Fischart am erfolgversprechenden ist. Aufmerksam lauschten die Teilnehmer auch den Tipps und Tricks, wie locke ich die Fische an meine Angelstelle? Auch wurden den Kindern und Jugendlichen das optimale Austarieren der Pose sowie das richtige Ausloten der Angelstelle gezeigt. Wenn man das Angeln mit der Stipprute oder das Feederfischen richtig beherrscht, kann man mit diesen Angelmethoden sehr erfolgreich sein. Für alle Teilnehmer war es wieder ein wunderschöner Angeltag mit vielen neuen Erkenntnissen, ja ein Tag, der allen noch lange in Erinnerung bleibt.

Manuela und Klaus Freund

Treffen der Jugend des Thüringer Gewässerverbundes

10. März 2012

Auch im Jahr 2012 wollten wir vor Beginn der Angelsaison unsere theoretischen Kenntnisse in den Räumen der Erfurter Stadtwerke festigen und erweitern. Ein prall gefüllter Terminkalender der Stadtwerke machte uns aber dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung. So mussten wir uns nach einem anderen Objekt umsehen. Hier bot der Polizeisportverein Erfurt seine Hilfe an und konnte uns am 10.03.2012 einen großen Sportraum in der Sulzer Siedlung zur Verfügung stellen.

Ein großes Dankeschön an den Vorsitzenden Bernd Hartung. Dass diese Veranstaltung sehr beliebt ist, zeigt das große Interesse der Angler. So nahmen 75 Jungangler und deren Betreuer an diesem Event teil. Bei der Eintragung in die Anwesenheitsliste konnten die Angelfreunde gleich ihr Fischwissen testen. Hier galt es in einem Schaubecken einen Kleinfisch unserer Gewässer (Hasel) zu erraten. Es gab auch wieder einen Schätzwettbewerb. Ein großes Glas war mit Boilies prall gefüllt. Wie viele sind es wohl? Markus Steinbrück kam der tatsächlichen Stückzahl am Nächsten und erhielt als Gewinn eine attraktive Angelrute. Viele neue und altbewährte Tipps, Tricks und Informationen gab es an diesem Tag zu erfahren.

An mehreren Ständen konnten sich die jugendlichen Angler, Betreuer und Eltern über das Leben in unseren Vereinen, das Raubfisch-, Friedfisch-, Karpfen-, Stippund Meeresangeln informieren, erfolgvers-prechende Ködermethoden zusammenstellen, sie aufpeppen und unter fachmännischer Anleitung Knoten binden sowie Haken und Montagen sicher befestigen. Siegfried Panzer, ein erfahrener Fliegenfischer, gab einen kleinen Einblick in diese schöne Art des Angelns. Einige interessierte Jugendliche versuchten auch eine fängige Fliege selber zu binden. In einem Aquarium konnte ein Zwergwels bestaunt werden. Dieser nicht in jedem Gewässer gern gesehene Fisch kommt ursprünglich aus Amerika. Es wurde viel Wissenswertes über seine Lebensweise und seinem Platz als delikater Fisch auf unserem Speiseplan vermittelt. Im Außengelände hatten die Jugendlichen die Möglichkeiten, das Werfen mit der Fliegenrute zu üben oder ihr Können beim Casting unter Beweis zu stellen. Nebenbei ließ es sich bei einem kleinen Imbiss ausgiebig fachsimpeln und Erfahrungen austauschen. Am Ende der Veranstaltung freuten sich die Meisten schon auf das Anangeln am 28. April, denn dann wird das Ganze in die Tat umgesetzt. Ein Dankeschön an die freiwilligen Helfer, die mit großem Eifer und viel Herz die Jugendveranstaltung unterstützten.

Petri Heil
Klaus und Manuela Freund

Arbeitsgemeinschaft Angeln des Angelsportvereins Themar 1959 e.V. an der Anne-Frank-Grundschule Themar

2011

Seit Ende September 2010 betreut unser Verein eine Arbeitsgemeinschaft Angeln an der Anne-Frank-Grundschule Themar.

Anlass der Gründung war ein Schulfest, an dem sich unser Verein mit einem Stand für Zielwerfen (Casting) und Knotenbinden vorgestellt hatte. Die Begeisterung der Kinder war riesengroß und so wurde die Idee einer AG Angeln geboren. Wöchentlich werden die Kids im Winterhalbjahr an den Umgang mit Geräten (Casting und Gerätekunde) und Themen wie Fisch- und Gewässerkunde sowie Natur- und Tierschutz herangeführt. Sobald das Wetter es erlaubt, wird’s ab Frühjahr raus an die Gewässer gehen, um die Theorie in die Praxis umzusetzen. Selbstverständlich wird dabei auch das Angeln nicht zu kurz kommen.

Besuch am Eisteich

Heute ging‘s zum ersten Mal in diesem Frühjahr ans Wasser. Aber noch nicht zum Angeln. Angesagt war das Kennenlernen des Lebensraums Teich an unserem Vereinsgewässer, dem Eisteich. An unserer schönen Schautafel konnten sich die Jungangler mit den Lebewesen um und am Gewässer vertraut machen. Erklärt wurde die Funktion eines Teiches als künstliches Gewässer und seine Bedeutung als grüne Oase in Themar. Auch über die Herkunft seines Namens gab es einiges zu erfahren. Zu Zeiten, als Themar noch eine eigene Brauerei besaß, wurde der Eisteich zur Eisgewinnung für die Kühlung des edlen Gerstengebräus genutzt. Erst vor ca. 25 Jahren hat ihn unser Anglerverein zum Angelgewässer umgebaut.

Gerätekunde – Raubfischköder

Außer Casting gibt‘s natürlich noch mehr zu lernen. Diesmal war Gerätekunde, speziell Raubfischangeln angesagt. Gelernt wurde der Unterschied zwischen Blinker und Spinner. Erklärt wurden Funktion und Verwendung von Wobblern und Gummiködern. Üben durften die Kinder auch gleich das Aufziehen eines Gummifischs auf den Haken.

Die Fischwanderhilfe am Themarer Stadtwehr

Nächstes Ziel unserer kleinen Exkursion war die Fischwanderhilfe am Stadtwehr in Themar. Erbaut wurde sie im Jahre 2004. Unserem Verein wurde vom damaligen Minister Dr. Volker Sklenar die Patenschaft über die „Fischtreppe“ übertragen. So sorgt sich unser Verein um die Freihaltung der Anlage von Treibgut, damit ihre Funktion nicht beeinträchtigt wurde. Ein zweites Wehr im Bereich unseres Vereins 2008 beseitigt damit gleichzeitig eine Kleinwasserkraftanlage stillgelegt. Bisher eine einmalige Maßnahme in Thüringen. In der Regel passiert genau das Gegenteil denn viele Altanlagen wurden und werden reaktiviert und damit neue Barrieren für Fisch und Co. errichtet.

Anhand einer Schautafel konnten sich unsere Kinder mit der Bedeutung einer solchen Wanderhilfe für Fische vertraut machen. Eines Tages soll sie auch wieder den Lachsen den Zugang zu ihren Laichgebieten in der oberen Werra und der Schleuse ermöglichen. Aber schon jetzt wird sie von nahezu allen in der Werra vorkommenden Fischarten genutzt. Interessant war auch der Blick unter einen im Wasser liegenden Stein. Eine Menge „Krabbelgetier“ wie Insektenlarven, Plattwürmer und Egel gab es da zu sehen.

Einsatz am Schulgartenteich

Nach einem Hilferuf der Schulgartenlehrerin haben wir dem Schulgartenteich heute eine dringend notwendige Frühjahrskur verpasst. Der kleine Teich war seit einigen Jahren von üppig wuchernden Wasserpflanzen fast vollständig zugewachsen. Mit Wathosen, Stiefeln und ausgerüstet mit Harken, Sicheln und Messern rückten wir dem Pflanzendickicht zuleibe. Natürlich waren auch die ersten Molche und Kröten bereits im Teich angekommen. Sie wurden vorübergehend in einem Eimer gehältert und nach getaner Arbeit zurück gesetzt, um für Nachwuchs zu sorgen. Traurige Entdeckung: Einige Goldfische hatten den Winter unter Eis nach Sauerstoffmangel nicht überlebt. Dafür haben die nächsten dann wieder etwas mehr Platz zum Schwimmen. Von der Schulgartenlehrerin Frau Pechthold gab‘s ein herzliches Dankeschön und die ersten Bonuspunkte für den kommenden Schulgartenunterricht.

Wenn’s mal wieder kribbelt…

So war das Motto der praktischen Gewässerkunde mit dem „Wasserkoffer-Werra“ des BUND Thüringen. Bereitgestellt hat ihn uns das „Büro am Fluss Meinigen“. Vielen Dank an Tom Weyh, den Geschäftsführer des BUND Kreisverbandes SM. Eine Bach- und eine Teichgruppe sammelten mit Kescher, Pinsel und Pinzette alles, was sich bewegte aus dem Wasser und unter Steinen im Weißbach und Eisteich hervor.

Gefunden wurde auch Frosch- und Krötenlaich. Die Laichklumpen der Frösche unterschieden sich deutlich von den Laichschnüren der Kröten. Anschließend wurde versucht, die verschiedenen Krabbeltiere anhand von Bestimmungstafeln den jeweiligen Arten zuzuordnen. Die Ausbeute waren Bachflohkrebse, Wasserläufer, Köcherfliegenlarven. Eintagsfliegenlarven, Wasserkäferlarven, Egel und Schnecken.

Auch wenn’s immer noch nicht mit der Angel ans Wasser ging, waren unsere Kinder total begeistert und die Zeit verging viel zu schnell.

Angeln ist spannend und macht Kinder glücklich

Die ersten Tage mit der Angel am Wasser und auf der Pirsch nach Fischen waren der bisherige Höhepunkt für unsere Kids. Wolfgang und Andreas Kirsch und die beiden Helfer Stefan Albertus und Michael Bittorf hatten alle Hände voll zu tun, um den aufgeregten Kindern unter die Arme zu greifen. Angeln aufbauen, Posen und Haken montieren, austarieren und beim Auswerfen helfen- unser „Flohzirkus“ hielt uns total in Schach. Zum Glück wurden auch bald die ersten Fische gefangen. Los ging‘s mit kleinen Gründlingen und Plötzen. Aber bald zappelten auch größere Fische an den Angeln. Ein Karpfen und zwei Schleien sorgten ordentlich für Adrenalin. Am zweiten Tag wurden verschiedene Köder ausprobiert. Maden, Nudeln, Mais, Weizen und Kartoffeln standen auf der Speisekarte für die Fische. Und die ließen es sich auch bald schmecken. Auf Maden standen die Minis (Plötze und Gründling). Nudeln und Kartoffeln fanden Karpfen und Schleien am leckersten.

Die erfolgreichsten Angler waren Lara Morgenroth (7 Gründlinge und Plötzen) und Jonas Albertus (1 Karpfen und eine Schleie). Völlig neue Erfahrungen konnten die Kinder beim Anködern von Maden oder Würmern sammeln. Erst mal fanden es einige ganz schön eklig aber, ohne Köder kein Fisch. Ebenfalls nicht einfach war das Abhaken der zappelnden Fische.

Fazit bis hierher

Unsere Arbeitsgemeinschaft hat sich nach einem halben Jahr auf 10 Teilnehmer vergrößert. Bedanken möchten wir uns für die bisherige Unterstützung durch die Schule. Die Nutzung von Turnhalle, Klassenräumen, Bolzplatz und Technik verlief großzügig und unproblematisch. Geholfen hat auch unser Verein mit Geld und Material für die Castingausbildung oder drei neuen Angelruten, Posen und Haken. Natürlich steht auch unser Eisteich für die Kinder als Übungsgewässer zur Verfügung. Alle Vereine, welche sich ernsthaft mit Nachwuchsarbeit beschäftigen, wissen: Jugendarbeit kostet Zeit, Ausdauer, Geduld und manchmal auch richtig Nerven. Sie kostet aber auch Geld, denn nicht alle Kinder sind bereits Top ausgerüstet, aber auch Castingmaterial gibt’s nicht für lau. Insofern würden wir uns freuen, wenn sich Vereine, bei denen manches ungenutzt herumliegen sollte bei uns melden. Dringend gesucht werden eine Arenberg-Scheibe oder auch Skish-Scheiben für Gewicht und Fliege. Natürlich freuen wir uns auch über alles andere an brauchbarem Rutenoder Rollenmaterial. Wer uns also helfen möchte, klickt am besten auf unsere neue Internetseite unter www.asv-themar.de. Da findet Ihr unsere Kontaktdaten und sicher auch noch andere interessante Dinge.

Petri Heil
Wolfgang und Andreas Kirsch, (AG- Leiter)

Jugendveranstaltung des Thüringer Gewässerverbundes

30. April 2011

Zum Saisonauftakt hatte der TLAV die Kinder und Jugendlichen vom Gewässerverbund am 30.04.2011 zum Anangeln an den Reihersee eingeladen. Zum Glück meinte es Petrus gut mit uns. Wir hatten bestes Angelwetter.

Anangeln der Jugend des Gewässerverbundes am 30.04.2011

Das Angeln war nicht nur auf den Reihersee beschränkt, die Jungangler konnten auch auf den benachbarten Großen Kiessee und auf das Schleienloch ausweichen. Somit war Chancengleichheit gegeben und es konnte die Fischwaid auf das Schuppenwild beginnen. Viele bekannte Gesichter waren unter den Sportfreunden dabei. Schließlich sind 90 Jungangler der Einladung gefolgt. Es war eine tolle Stimmung und bei einem leckeren Imbiss war gut fachsimpeln und man konnte seine Kenntnisse im (Angler)-Latein verbessern. Etwas Glück gehört zum Angeln auch dazu und so konnten 26 maßige Fische gelandet werden. Den dicksten Fisch landete Dominik Pflock vom PSV Erfurt. Es war ein Karpfen mit einem Gewicht von 8 Pfund. Ein großes Dankeschön an die fleißigen Helfer, die sich prima um das leibliche Wohl der Teilnehmer gekümmert hatten.

Jugendfliegenfischerkurs am 07.05.2011 an der Ilm in Tannroda

Am 07.05.2011 trafen sich 49 Teilnehmer am Bahnhof in Tannroda, um wieder Neues über das Fliegenfischen zu erfahren und um ihre Kenntnisse zu festigen. Als Kursleiter konnten wir Michael Müller und sein Team begrüßen. Nachdem alle sich eingefunden hatten, fuhren wir gemeinsam an die Ilmwiesen hinter dem Sportplatz Tannroda. Dort teilten sich die Teilnehmer in drei Gruppen. Eine Gruppe begab sich direkt an das Ilmufer, um unter Steinen verschiedene Insekten zu sammeln. Diese wurden dann in Lupengläser und Schaubecken gegeben und bestimmt. Es folgte ein kleiner Einblick in die Welt der Insekten. Was es da so alles Wissenswertes über die Hauptnahrung unserer Salmoniden zu erfahren gab, war sehr interessant. Wenn man dieses Wissen clever bei der Wahl seiner Köder anwendet, wird der Erfolg nicht lange auf sich warten lassen. An der nächsten Station wurde sich der Gerätekunde gewidmet. Hierbei wurde auf verschiedene Details Wert gelegt. Es ist wichtig, Rute und Schnur auf einander abzustimmen, um beim Werfen den Köder optimal platzieren zu können. Viele Fragen galt es zu beantworten. Warum brauche ich zum Fliegenfischen eine andere Schnur als sonst, wie muss diese beschaffen sein, brauche ich ein Vorfach und wieso ist an der Angelrolle keine Bremse? Solche und ähnliche Fragen wurden gestellt. Auch wurde großes Augenmerk auf die Ausrüstung des Fliegenfischers gelegt. Was nützt die beste Fliegenrute, wenn man friert oder mit nassen Füssen und ohne Kescher versucht, einen gehakten Fisch zu landen. Viele hilfreiche Utensilien gehören nun einmal dazu. So ausgerüstet, steht einem schönen Angelausflug nichts mehr im Wege. Bei einem weiteren erfahrenen Fliegenfischer wurde etwas abseits auf der Wiese das Werfen geübt. Wer hier die falsche Technik anwendet, wird bald ermüden. Danach war es erst einmal Zeit für einen leckeren Imbiss vom Grill. Frisch gestärkt hatte danach jeder Teilnehmer an der Ilm die Möglichkeit, sein Können unter Beweis zu stellen. Einige Sportfreunde waren auch erfolgreich und konnten mehrere Bach- und Regenbogenforellen landen. Untermaßige Exemplare erlangten selbstverständlich sofort ihre Freiheit zurück. Das war eine richtig tolle Veranstaltung, die nach Meinung der Teilnehmer viel zu schnell ihr Ende fand. Ein großes Dankeschön geht an Michael Müller, Matthias Lünsmann, Hans Jörg Klein, Jens Golm und Stefan Beier, die mit viel Engagement und einer Engelsgeduld ihr Wissen an die Sportsfreunde weiter gegeben haben.

Manuela und Klaus Freund

Raubfischangeln an der Kiesgrube Breitungen

23. Oktober 2010

Gemeinsam führten der Angelsportverein Breitungen e.V. und der Thüringer Landesangelfischereiverband e.V. (TLAV) am 23.10.2010 an der Kiesgrube Breitungen zum ersten Mal ein Jugendraubfischangeln durch.

Schon Tage vorher trafen sich der Vorstand des Vereins und die Geschäftsleitung des TLAV im Anglerheim, um die Veranstaltung ordentlich vorzubreiten. Unseren Junganglern sollte es an nichts fehlen und wir wollten ihnen einen erlebnisreichen, tollen Angeltag schenken.

Schon früh waren die Organisatoren am Samstag auf den Beinen, um die Verpflegung vorzubreiten und die Angelboote startklar zu machen. Als gegen 9 Uhr die ersten Vereine mit ihren Jugendlichen am Anglerheim eintrafen, standen heißer Kaffee und Tee, heiße Würstchen und lecker belegte Brötchen zu Begrüßung bereit. Gewässerwart Jörg Pfannschmidt managte in der kleinen Küche im Angelheim die Versorgung der Teilnehmer. Es klappte alles wie am Schnürchen und es fehlte an nichts.

Die heißen Getränke waren angebracht, denn die Temperaturen waren in der vorhergehenden Nacht deutlich unter Null gesunken und am Morgen war es trotz Sonnenschein sehr kalt. Aus diesem Grund wurde ein romantisches Lagerfeuer entzündet, um bei Bedarf Wärme auftanken zu können.

Gegen 10 Uhr eröffnete der Vorsitzende des gastgebenden Vereins und Präsident des TLAV, Angelfreund Dietrich Roese, das Raubfischangeln. Jugendwart Ingo Reum gab wichtige Hinweise zum Ablauf der Veranstaltung und zum Angelgewässer Kiesgrube Breitungen. Bevor es zu den Booten ging, erhielten die Teilnehmer Tipps zur richtigen Zusammenstellung der Gerätschaften, zu empfohlenen Montagen sowie Größe und Farbe der Kunstköder.

Auch auf den Angelbooten bekamen die Jugendlichen von erfahrenen Anglern des Vereins praktische Hinweise zur richtigen Köderführung und zum erfolgreichen Raubfischangeln.

Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt und eisigem Wind blieben viele Petri Jünger mehrere Stunden auf dem Wasser. Anfangs war die Hoffung groß, einen der besagten kapitalen Hechte in der Kiesgrube Breitungen überlisten zu können. Leider stand nicht nur das Thermometer auf Null, sondern auch die Beißlaune der Fische.

So entschlossen sich immer mehr Jugendliche, vom Steg und Ufer aus zu angeln. Ab Mittag gab es leckere Bratwürste und Steaks, die reißend ihre Abnehmer fanden.

Gegen 15 Uhr wurde das Raubfischangeln beendet und alle warteten schon gespannt auf die Auswertung. Doch die Fänge waren sehr „übersichtlich“, denn es konnten nur wenige kleine Barsche zum Anbeißen „überredet“ werden. Dennoch hat die tolle Organisation, die leckere Verpflegung, das Angeln vom Boot aus und nicht zu letzt das attraktive Gewässer, die Kiesgrube Breitungen, den Teilnehmern super gefallen. Gern möchten alle im Jahr 2011 wiederkommen. Dem Angelsportverein Breitungen, insbesondere seinem Vorstand und allen mitwirkenden Vereinsmitgliedern möchte der Landesverband nochmals für die angenehme Zusammenarbeit und die gelungene Ausrichtung des Raubfischangelns recht herzlich danken.

André Pleikies, Geschäftsführer

Bootsangeln auf der Bleilochtalsperre für Jung und Alt

18. September 2010

Am 18.09.2010 waren über 40 Jungangler aus Mittel- und Südthüringen der Einladung des Thüringer Landesangelfischereiverbandes zum Bootsangeln auf der Bleilochtalsperre in Kloster gefolgt.

Einen großen Raubfisch an den Haken zu bekommen, lockte die Petrijünger an die Bleilochtalsperre. Für einige Teilnehmer war dieses riesige Gewässer totales Neuland. Nach einer kurzen Begrüßung bekam jeder der Teilnehmer eine schicke Schwimmweste verpasst. Unser Bootsverleiher Alfred Trost wies jeden Helfer in die Handhabung der Boote und Bootsmotoren ein. Sicherheit steht bei solchen Veranstaltungen immer an erster Stelle. Schwimmwesten, Anker, Ersatzkanister mit Benzin und die so wichtigen Ruder waren vollständig vorhanden. Die Helfer vom AFSK e.V. bauten am frühen Morgen die Versorgungszelte auf, schmierten leckere Wurst- und Marmeladenbrötchen. Kaffee und Tee konnte ebenfalls getrunken werden. So gestärkt, geschult und bestens vorbereitet, starteten gegen 9.00 Uhr insgesamt 10 Boote. Der Sicherheit den letzten Schliff zu geben, fuhr das verbandseigene Fischereiaufsichtsboot ständig zu den Jungkapitänen und erkundigte sich, ob alles in Ordnung sei. Ohne Probleme kamen unsere Angler gegen 12.00 Uhr wieder zum Versorgungslager, in dem natürlich die ersten Fische vermessen und gewogen werden konnten, zurück. Im Topf kochte eine Erbsensuppe mit Wiener Würstchen. Trotz herrlichem Sonnenschein blies uns ein ziemlich kalter Wind um die Nase und so war eine heiße Suppe genau das Richtige. Da von 12.00 Uhr – 15.00 Uhr nicht mit dem Verbrennungsmotor gefahren werden darf, zeigte sich die erste Wirkung einer stärkenden Mahlzeit. Um wieder zu unseren Angelplätzen zu kommen, ruderten wir eben dort hin. Einige Teilnehmer traten bereits gegen 14.00 Uhr den Nachhauseweg an. Eine andere Gruppe versuchte vom Ufer aus, den einen oder anderen Fisch zu fangen.

Die Uhr zeigte 15.00 Uhr und schon waren alle Boote wieder im Wasser. Als das Jugendangeln sich dem Ende näherte, kamen die stolzen Angler an Land. Hechte, einer größer als der andere, mit bis zu 72 cm Länge ließen sich von unseren Junganglern überlisten und hingen sicher am Haken. Viele zufriedene und stolze Teilnehmer konnten wir an dem Tag mit einem kräftigen Petri Heil wieder nach Hause fahren lassen. Die Mehrheit der Teilnehmer möchte gern wieder zum Angeln an die Bleilochtalsperre kommen. Dem SEZ aus Kloster sprechen wir ein großes Dankeschön für die Bereitstellung der erforderlichen Schwimmwesten aus. Alfred Trost, der stets bereit ist, uns sein Gelände, seine Boote mit samten Zubehör zur Verfügung zu stellen, sagen wir besonders DANKE. Nicht zu vergessen sind die Helfer des Vereins „Angelfreunde Saalekaskade“ e.V., die wenn sie gebraucht werden, stets vor Ort sind und von Anfang bis zum Ende mithelfen.

Da unsere Jugend bewiesen hat, wie gut man in der Bleilochtalsperre Fische fangen kann, wiederholten wir die Veranstaltung am 25. und 26.09.2010 für die „Senioren“.

Eine Woche war vergangen und alle Helfer des AFSK e.V. bauten wiederum einen Versorgungsstützpunkt auf, kümmerten sich um die Verpflegung und Betreuung der gemeldeten Gäste. Alfred Trost vom Bootsverleih stellte uns wieder sein Gelände und Boote zur Verfügung. Leider meinte es der Wettergott am Samstag nicht allzu gut mit uns, Dauerregen und Eiseskälte. Die Gäste aus Straußfurt, Bendeleben oder Neustadt kamen ohne Fische, aber pitsch nass und durchgefroren an Land.

Am Sonntag war das Wetter noch schlechter. Trotzdem scheuten sich die Mitglieder des AV Diamantene Aue nicht, an die Bleilochtalsperre zu reisen. Leider konnten auch am Sonntag keine Fische gefangen werden. Die Bilanz der drei Tage zeigte, dass jeder Tag ein Angeltag ist, aber nicht jeder Tag ein Fangtag. Deshalb sollten Jungangler öfters mit den Erwachsenen angeln gehen.

Neben dem Dank an den Bootsverleih Alfred Trost möchten wir es nicht versäumen, den Helfern, die trotz Regen, Wind und Kälte den Auf- und Abbau sowie die Versorgung der Teilnehmer übernahmen, recht herzlich zu danken. Besonders zu nennen sind Juliane Busch, Oliver Franz und Anna Grüner, denn es ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich, ein komplettes Wochenende für das Wohl anderer zu opfern.

Ilona Grüner, 1. Vorsitzende AFSK e.V.

Fliegenfischertag an der Weißen Elster

21. August 2010

Am Samstag, dem 21.08.2010, war es endlich soweit. Der erste Fliegenfischertag für Jung und Alt in Greiz. Mit der tatkräftigen Unterstützung des ortsansässigen Fischereivereins „Golden Aue e.V. Greiz“ und unter der Schirmherrschaft des Thüringer Landesangelfischerei-verbandes e.V. konnte das Ereignis sehr gut vorbereitet werden. Leider hat es der Wettergott in den vorausgegangenen Tagen nicht so gut gemeint mit uns Fliegenfischern gemeint …der Wasserstand der Weißen Elster war nicht wirklich fliegenfischerfreundlich.

Da es in ganz Thüringen ähnlich aussah, war auch die relativ geringe Beteiligung der auswärtigen Fliegenfischer nicht verwunderlich. Zum Glück hatten die Gäste für diesen Tag sehr schönes sonniges Wetter mit nach Greiz gebracht. Um 14.30 Uhr wurde dann die Veranstaltung offiziell durch den Geschäftsführer des TLAV Andre Pleikies und Michael Schau vom Fischereivereins „Golden Aue e.V. Greiz“ eröffnet.

Danach wurden am Uferbereich mittels eines Keschers Insektenlarven und kleine Brutfische gefangen und bestimmt. Hier konnte auch wieder der ein oder andere Erwachsene einiges lernen. Als alle Tiere bestimmt waren, ging es an das Nachbinden der wichtigsten Insekten und ihrer Larven. Wicklung um Wicklung entstanden im Nu einige schöne Fliegenmuster, jeder der wollte, konnte unter Anleitung sein Können unter Beweis stellen. Als Stärkung zwischendurch wurden leckere Steaks und Roster (Bratwürste) gebraten. Nach kurzen Ausführungen zu der Gerätezusammenstellung ging es nun zum praktischen Fischen direkt an den Fluss. Besonders interessant war die Zweihandrute von Alex Lerche, welche er extra mitbrachte, um zu zeigen, wie man an einem Lachsfluss wirft. Auch wenn nicht alle Teilnehmer etwas fingen, konnten bis zum Abend doch einige Bachforellen überlistet werden. Insgesamt war es ein sehr schöner und gelungener Angeltag in Greiz. Unseren Gästen hat es sehr gut gefallen und es wird von dieser Veranstaltung ganz sicher eine nächste Auflage in 2011 geben. Ich möchte mich nochmals bei allen Helfern des Fischereivereins und unserem Landesverband recht herzlich bedanken und freue mich schon jetzt aufs nächste Jahr.

Michael Schau

Thüringer Jugendangeltage in Herbsleben

14 und 15. August 2010

Petrus meint es wieder gut mit der Jugend, denn am 14. und 15. August fanden in Herbsleben, wie schon die Jahre zuvor, die Jugendangeltage des TLAV statt. Trotz sintflutartiger Regenfälle an den Tagen zuvor und schlechten Wetterprognosen blieb es an diesem Wochenende trocken.

176 Jugendliche und 40 Betreuer zog es letztendlich Samstagvormittag zu den Silikatgruben, wo sofort das Rennen um die begehrtesten Plätze begann.

Die zahlreichen Jungangler konnten es kaum erwarten ihre Ruten, in der Hoffnung einen großen Fisch an den Haken zu locken, auszuwerfen. Den offiziellen Startschuss gaben der Vizepräsident des TLAV, Herr Ambrosy, der Geschäftsführer des TLAV, Herr Pleikies, mit einer informativen Eröffnungsrede Thüringer Jugendangeltage in Herbsleben und einem verheißungsvollem Petri Heil und der Vorsitzende des Sportfischervereins Unstrut e.V. Herbsleben, Bernd Nähter. Der Bürgermeister der Stadt Herbsleben, Herr Kühmstedt, sponserte für den Königsfischer sogar einen großen Pokal.

Erfreut waren wir als der Geschäftsführer des DAV - Landesanglerverbandes Brandenburg e.V., Herr Koppetzki, allen Teilnehmern erlebnisreiche Jugendangeltage und möglichst viele Fische am Haken wünschte. Er unterstrich die seit Jahren überaus freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem TLAV und wir erfuhren, dass er ursprünglich sogar aus Thüringen kommt. Bei seinem freundlichen Grußwort stellte ich mir automatisch die Frage: „Warum ist diese gute Zusammenarbeit mit dem mitgliederstärksten DAV – Landesverband in Deutschland möglich, aber mit den DAV – Verbänden in Thüringen nicht?“

Auch dieses Jahr gab uns wieder eine Vielzahl von Gästen die Ehre. Herr Karl-Heinz Müller, Referatsleiter für Forsten, Jagd und Fischerei im Thüringer Ministerium für LFUN, schien sichtlich beeindruckt von dieser hervorragend organisierten Großveranstaltung und den zahlreichen Teilnehmern.

Nach der Eröffnung wurde für das leibliche Wohl gesorgt, denn mit gefülltem Bauch lässt es sich doch gleich viel besser angeln. Leckeres Spanferkel, Bratwürste, Folienkartoffeln und Räucherforellen standen auf dem Speiseplan. Nach und nach begaben sich jedoch die jungen Sportsfreunde wieder zu ihren Ruten und das nicht ohne Erfolg. Kurze Zeit später gelang es mehreren Petrijüngern einige kapitale Spiegelkarpfen von über 20 Pfund zu landen.

Weitere schöne Fische folgten in kurzer Zeit unter anderem einige beachtliche Schleien, aber auch gute Weißfische. Die Räuber waren ebenfalls aktiv und so gelang einem Herbslebener Jungangler der Fang eines 76 cm Hechtes auf toten Köderfisch. Doch auch die Barsche ließen sich nicht lumpen und bescherten so manchem Angler eine große Freude. Neben den „normalen“ Fischen wurden auch Exoten gefangen, nämlich 2 Graskarpfen und eine kapitale Räucherforelle, welche ein Angelfreund morgens völlig überrascht aus dem Wasser zog. Diese hatten ihm seine Vereinskameraden in der Nacht heimlich an den Haken gehangen.

Weitere Höhepunkte neben den vielen Fischen waren wieder einmal die zahlreichen informativen Vorführungen der Angelprofis, die den Junganglern in Sachen Köderführung, Köderpräsentation und Gerätekunde kompetent Auskunft gaben. Gut besucht war auch der Fliegenfischerstand mit Michael Schau sowie der Gerätestand mit Thomas Müller und Enrico Matthes, an dem sich die Jugendlichen Montagen bauen lassen konnten und auch Informationen zum Gewässer bekamen. Viele Jugendliche zog es auch zum Stand von Wolfgang Wehnemann und dies nicht nur weil es da so verlockend nach Räucherfisch roch. Mit viel Geschick zeigte er den Junganglern das richtige Schlachten, Filetieren und Räuchern von Fischen und vermittelte viel Wissenswertes zum erfolgreichen Raubfischangeln. Nach einem interessanten Angeltag kam die Stärkung durch das üppige Abendessen nicht ungelegen. Die Verpflegung war wie immer super. Nach dem Schmaus stand wieder das Angeln im Vordergrund. Mit der Dämmerung stieg die Spannung und die ersehnten Bisse blieben nicht aus. Schleien und Brassen bissen im Wechsel und später wurden auch die Schleicher aktiv und nicht nur die kleinen. Aale von über einem Kilo wurden an diesem Wochenende gefangen.

Am nächsten Morgen wurden die Fänge der Nacht begutachtet und in die Wertung gegeben. Jeder hoffte auf eine gute Platzierung und einen schönen Preis. Doch auch wer ohne Fisch blieb, hatte nun beim Zielwerfen auf das Arenbergtuch die Chance, einen attraktiven Preis zu gewinnen. Besonders bemerkenswert ist die Leistung von Chris Süßemilch vom AV Sondershausen e.V., der beim Werfen aufs Arenbergtuch als einziger unter allen Teilnehmern 50 von max. 50 Punkten erreichte und damit einen Sportsfreund mit 48 Punkten auf den Platz zwei verwies.

Es war Mittagszeit und die fleißigen Frauen wirbelten schon wieder am Verpflegungsstand. Einige Kinder machten schon lange Hälse, um zu sehen, was es wohl zu essen gibt. Plötzlich war ein lautes Signalhorn zu hören und kurze Zeit später fuhr unter Jubel die Herbslebener Feuerwehr mit einer großen Gulaschkanone ein. Schnell war diese von unzähligen hungrigen Petrijüngern umstellt, die schon laut mit ihren Tellern und dem Besteck klapperten. Kompliment an die Herbslebener Feuerwehr, euere Nudeln mit Tomatensoße und Wurst waren einfach spitze. Gegen 14 Uhr war es dann endlich so weit und die langersehnte Siegerehrung begann. Prämiert wurden in jeder Kategorie die besten 4 Fische. Die Hochwertigen und gut gewählten Sachpreise zauberten ein Lächeln auf die Gesichter der Gewinner, leer ging aber keiner aus, jeder bekam eine Medaille und einen kleinen Sachpreis beim Casting.

Wir erinnern uns an die Räucherforelle, welche am Morgen aus dem Wasser gezogen wurde. Als der „Fänger“ vom Geschäftsführer des TLAV nach vorn gerufen wurde und für diesen außergewöhnlichen Fang einen attraktiven Sachpreis erhielt, war er an diesem Tag zum zweiten Mal überrascht. Am Morgen noch etwas sauer über den Scherz seiner Freunde, strahlte er nun doch übers ganze Gesicht und freute sich über seine neue Angelrute.

Auch diese Jugendangeltage waren wieder ein voller Erfolg. Die Betreuung und Verpflegung waren wie immer hervorragend, die Organisation stimmte bis ins kleinste Detail, selbst das Wetter spielte mit. Ein wirklich gelungenes Jugendlager ging zu Ende und dies alles war nur durch das Engagement der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und der Geschäftsleitung des TLAV, sowie des Sportfischervereins Unstrut e.V. Herbsleben möglich. Ein recht herzliches Dankeschön an alle, die an der Organisation und der Ausführung beteiligt waren. Wir, die Jugendgruppe aus Sondershausen, nehmen immer sehr gern an diesem Event teil und werden auch in Zukunft dieses nicht verpassen. Für uns verlief dieses Wochenende mehr als erfolgreich. So holte unser kleines Team in 3 von 11 Kategorien Platz 1, in einer Platz 3 und auch der „undankbare“ Platz 4 war uns 2 mal beschert.

Die Jugendgruppe des AV Sondershausen e.V.
Nochmals einen großen Dank an den TLAV und den Sportfischerverein Unstrut e.V. Herbsleben.

Die Jugendgruppe des AV Sondershausen e.V. und Sandro Schüßle,
Jugendwart des AV Sondershausen e.V.

Jugendnachtangeln am Bleilochstausee

20. bis 21. Juni 2009

Der Thüringer Landesangelfischereiverband (TLAV ) hatte für den 20. und 21.06.2009 seine Jungangler zum 2. Jugendnachtangeln an die Saalekaskade eingeladen. Die Wahl fiel auf den wunderschönen Bleilochstausee.

Hier sind in einer reizvollen Landschaft die besten, anglerischen Voraussetzungen gegeben. Dieses wurde mehrfach von den Teilnehmern und Gästen bestätigt. Selbst der jüngste Teilnehmer im Alter von 8 Jahren war von seiner Angelstelle begeistert. Beginn der Veranstaltung war 15.00 Uhr, aber viele Kinder konnten es kaum erwarten und reisten schon 12.00 Uhr mit ihren Eltern oder Betreuern an. Der ansässige Landwirt, welcher uns die Benutzung der Wiese genehmigte, hatte uns für den Lagerplatz eine schöne Stelle zugewiesen und diese netterweise gemäht. Dafür an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.

Die kleinen Zelte der Teilnehmer waren in Windeseile aufgebaut, so dass die verbleibende Zeit emsig für das Zusammenstellen der Erfolg versprechenden Angelmethoden und Taktiken genutzt wurde. Der Uferstreifen wurde mehrfach inspiziert, schließlich war jeder bestrebt, den besten Angelplatz zu erhaschen. Irgendwo müssen die ganz großen Fische ja sein? Kescher wurden aufgebaut, Angelruten zusammengesteckt und die hoffentlich richtigen Köder ausgewählt. Wann geht es nun endlich los? Nach einer kurzen Begrüßung war der Startschuss gegeben und die Petrijünger legten los. Die ab und zu auftretenden, kurzen Regenschauer wurden mit einem Lächeln ignoriert.

Um 16.00 Uhr zeigte ein erfahrener Angler interessierten Kindern das erfolgreiche Spinnfischen mit Kunstködern. Die vielen nützlichen Tipps und Tricks wurden sogleich in die Tat umgesetzt und der erste Hecht ließ nicht lange auf sich warten. Der Junge rief: „ Das ist der erste Hecht, den ich in meinen Leben gefangen habe“. Vor Freude rief er seine Mutti an mit der Nachricht: „ Morgen gibt es bei uns Fisch zu essen“.

Während der Nacht verharrten die Jungangler ausdauernd an ihren Angelplätzen und schützten sich vor den kühlen Temperaturen mit Schlafsack und Decken. Manch einer sah einem verpuppten Insekt sehr ähnlich. Es sah sehr lustig aus als ein Junge mit geschlossenem Schlafsack an seine Angel hüpfte, weil der Reißverschluss klemmte, aber der Karpfen, der an seiner Angel hing, war es ihm wert. Wer von den Kindern und Jugendlichen wollte, konnte seine gefangenen Fische auch im gebratenen oder geräucherten Zustand mit nach Hause nehmen. Der TLAV hat Dank seiner fleißigen, ehrenamtlichen Helfer rund um die Uhr für die jungen Angler gesorgt. Am Küchenzelt konnte man jederzeit essen, trinken und sich aufwärmen. Nasse Füße waren bei der Witterung keine Seltenheit, aber selbst zwei Jungen konnte mit Gummistiefeln und warmen, trockenen Socken geholfen werden.

„Das ist ja wie bei meiner Mutti zu Hause“ sagte der eine Junge. Auch solche Erfahrungen sind für die Kinder lehrreich. In dieser Nacht wurden bei Fackelschein so manche Geschichten rund um das Angeln erzählt und tolle Beobachtungen gemacht. So war es doch sehr interessant zu sehen, wie Meister Reineke um das Küchenzelt schlich, um vielleicht den einen oder anderen Happen zu ergattern. Doch die Einladung galt für ihn nicht. Ein Junge wird sich in nächster Zeit gut überlegen, wo er seine Vorräte beim Angeln lagert. Während er bei seiner Angel saß, statteten 3 Waschbären seinem Zelt einen Besuch ab. Leider hatten die anderen Kinder nicht gleich eine Kamera zur Hand. Man glaubt gar nicht, was diese dreisten, pelzigen Gesellen für eine feine Nase haben. Bis zum Schluss der Veranstaltung wurden viele schöne Fische gefangen, darunter einige Karpfen, Zander, Hechte, Barsche, Bleie, Rotfedern und ein Aal. Wie so oft beim Angeln geht die Zeit viel zu schnell vorbei. Die Teilnehmer traten nur ungern den Heimweg an, doch sie freuen sich schon auf das nächste Mal. Beim TLAV ist die Jugend wichtiger Bestandteil seiner Verbandsarbeit, was sich bei derartigen Events immer wieder bewahrheitet. Auf jeden Fall ist das Nächste schon geplant.

Klaus und Manuela Freund

3. Jugendfliegenfischertag in Saalfeld

Juni 2009

Am ersten Juniwochenende dieses Jahres fand der nun schon traditionelle Jugendfliegenfischertag des TLAV statt. Wie bisher arbeiteten wir mit dem Anglerverein Saalfeld (Saale) e.V. und den Castingclub Saalfeld e.V. (beide AFVOT) eng zusammen.

Sie stellten uns wiederum für diese Veranstaltung ihr Vereinsheim und den sehr gepflegten Übungsplatz zur Verfügung. Beiden Vereinen unser herzliches Dankeschön für ihre Bemühungen. Ebenso der Pacht- und Hegegemeinschaft Saalfeld, welche den Teilnehmern im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit einräumte, in ihrem Pachtgewässer Saale auch in diesem Jahr kostenfrei fischen zu dürfen.

Der TLAV übernahm wie auch im vergangenen Jahr den Großteil der Organisation und Finanzierung dieser Veranstaltung. Die sehr umfangreichen Vorbereitungen begannen schon Wochen vorher. Den Aufbau der Zelte und Pavillons für die einzelnen Stationen und die gesamte Gestaltung des Geländes haben die Mitarbeiter des TLAV sowie Helfer aus den Vereinen vor Ort und des TLAV schon am Freitag geleistet. Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit waren die Vorbereitungen bereits am frühen Abend abgeschlossen.

Am Samstag, den 06. Juni 2009, wurde der 3. Jugendfliegenfischertag durch den Vizepräsident des TLAV, Egbert Thon, den Vorsitzenden der Pacht- und Hegegemeinschaft Saalfeld, Thomas Roth, und den Vorsitzenden des Castingclub Saalfeld, Olaf Schulz, mit der Begrüßung der Teilnehmer eröffnet. Erfreulich für uns war wiederum, dass auch in diesem Jahr neben den uns bereits bekannten Gesichtern eine Vielzahl neuer Vereine mit ihren Kindern und Jugendlichen begrüßt werden konnten.

Zu Beginn der Veranstaltung standen die Theorie, der Umgang mit der Flugrute und das Üben auf der Wiese. Olaf Schulz vom Castingclub erläuterte die Wurfdisziplinen und Techniken. Die Spezialisten vom Castingclub, Wolfgang und Florian Gräßner, sowie Martin Mitreuter, beeindruckten mit ihren Vorführungen im Fliegenziel- und Weitwerfen durch die ereichte Präzision und Entfernungen. Für diese außergewöhnlichen Leistungen ist langjähriges fleißiges Training unbedingte Voraussetzung.

Die Fliegenfischerschulen Schau aus Greiz und Flach aus Meiningen sowie der Flugangler Bernd Steidel gaben wie immer ihr Wissen im Fliegenbinden und der Gerätezusammenstellung weiter. Innerhalb kürzester Zeit waren die Tische von Wissbegierigen umringt. Unter professioneller Anleitung von Michael Schau und Andreas Flach konnte jeder, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, Wurftechniken mit der Flugrute erlernen und verfeinern. Wer wollte konnte sich auch an der Zweihand – Lachsrute des Castingclub versuchen. Leider meinte es die Sonne in diesem Jahr nicht gut mit uns. Das graue Nieselwetter ging in Dauerregen über. Aber ein richtiger Angler lässt sich auch davon nicht von seinem Hobby abhalten. Unermüdlich und zum Teil durchnässt, schwangen unsere Jugendlichen die Flugruten. Die schon traditionelle Insektenkunde der beiden Fliegenfischer, welche sehr anschaulich vorgetragen wurde, fand bei den Teilnehmern wieder sehr großen Anklang. In kleinen Schaubecken und Lupengläsern konnten Wasserinsekten bzw. ihre Larven, welche kurz vorher in der Saale gefangen wurden, von Nahem betrachtet werden. Sogar eine kleine Mühlkoppe wurde in einer Fahne des Flutenden Hahnenfußes gefunden. Sie wurde natürlich nach kurzer Betrachtung wieder zurück in ihr Element gesetzt.

Für das leibliche Wohl sorgte unsere „Chefköchin“ Ilona Grüner mit ihren „Küchenfeen“ Brigitte Wetzel, Anna Marawaki und Steffi Günther mit den schon fast legendären Nudeln und einer feurigen Tomatensoße.

Nach dem Essen und noch einigen Wurfübungen ging es dann unter fachkundiger Führung der Betreuer Klaus Freund, Bernd Hartung, Thomas Ritter und Lars Mönch zum praktischen Angeln in die Saale. Leider führte der nicht enden wollende Regen dazu, dass sich die Forellen kaum an der Wasseroberfläche blicken ließen. So konnten nur einige fortgeschrittene Flugangler nennenswerte Fangerfolge verbuchen. Aufgrund der Witterung blieb der normaleweise übliche sogenannte Abendsprung aus, so dass auch zum Abend hin die Fangerfolge eher bescheiden ausfielen. Die Dämmerung begann bereits als die letzten Angler hungrig aus der Saale stiegen. Auf dem Grill warteten schon appetitlich duftende Rostbratwürste, die wie im vergangenen Jahr vom Saalfelder Marktkaufchef, dem Angelfreund Detlev Wiesmann, gebraten wurden. Von ihm bezogen wir auch unsere Bratwürste, Brot und Brötchen. Vergessen möchten wir an dieser Stelle nicht die Privatbrauerei Gessner, welche bereits zum dritten Mal für beide Tage die alkoholfreien Getränke gesponsert hat. Dafür ebenfalls ein dickes Dankeschön. In gemütlicher Runde unter Lichterketten und im Fackelschein klang der erste Veranstaltungstag langsam aus.

Am Sonntag hatte sich das Wetter etwas gebessert. Nach dem kräftigen Frühstück ging es noch mal zum Angeln an die Saale, um das magere Ergebnis des Vortages etwas aufzubessern.

An späten Vormittag begannen die Angelfreunde Ilona Grüner, Klaus Freund und Joachim Kloß, die von der Fischzucht Hickethier gesponserten Forellen zu räuchern. Jeder Teilnehmer konnte zum Mittag eine frisch geräucherte Forellen sofort essen oder mit nach Hause nehmen. Außerdem gab es wie am Vortag leckere Bratwürste vom Grill.

Zum Abschluss der beiden erlebnisreichen Tage erfolgte die Auswertung der Fänge unserer Jugend. Dabei zeigte sich, dass die Nachwuchsangler von den Brühler Anglerfreunden e.V. die Erfolgreichsten waren. Ihnen unseren herzlichen Glückwunsch. Trotz Regenwetter war es wieder eine gelungene Veranstaltung für unsere Jugend. Viele hätten gern noch ein, zwei Tage daran gehängt und freuen sich schon auf das nächste Jahr.

Abschließend möchten wir uns bei Allen nochmals herzlich bedanken, die zum erfolgreichen Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Insbesondere bei den vielen fleißigen Helfern, die beim Aufund Abbau und der Bereitstellung der Verpflegung mitgewirkt haben, wie Ilona Grüner, Manuela und Klaus Freund, Joachim Kloß, Michael und Andreas Wetzel, Olaf Marawaki (alle TLAV), Detlev Wiesmann, Steffi Günther, Enrico Günther (alle AV Saalfeld e.V.), und Olaf Schulz vom Castingclub Saalfeld e.V., der extra für uns die große Rasenfläche superglatt gemäht hatte. Ein besonderer Dank gilt auch den beiden “Küchenfeen“ Brigitte Wetzel und Anna Marawaki, die an beiden Tagen unermüdlich die Unmengen schmutziges Geschirr abgewaschen und auch die Endreinigung des Vereinshauses in Saalfeld durchgeführt haben.